Nese von Gelnhausen (Geylnhusen) und Else, ihre Tochter, verkaufen auf Wiederkauf Herrn Johan Angersbach (Angerspach), Pfarrer zu Lauterbach, und ...
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B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1407 Mai 1
Ausfertigung, Papier (20,5 x 21,8 cm) mit anhängendem Siegel (Bild und Umschrift kaum lesbar)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ipso di Philippi et Jacobi apostolorum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nese von Gelnhausen (Geylnhusen) und Else, ihre Tochter, verkaufen auf Wiederkauf Herrn Johan Angersbach (Angerspach), Pfarrer zu Lauterbach, und den Baumeistern der Kirche ihr Vogtrecht, das ihre Mutter von Herrn Rörich von Eisenbach (Eysinbach) zu Lehen hat, auf der Hube zu dem Elberichs, nämlich 16 Schilling oder Heller, die jetzt ausrichten sollen Michel Gertener, Czine Heylgenbachs, Egkart Krug, Conrad von Mües (Müse) und ander ihre Ganerben, für 10 Silberlinge Ritter Rörich von Eisenbach willigt ein und siegelt, behält sich aber vor, wenn das Vogtrecht in 10 Jahren nicht gelöst ist, in das Gut der Verkäufer zu greifen und es zu lösen zu seinem Lehen und ihrem Nutzen
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Nese von Geilnhußen verkaufft an Joh(ann) Angersberg Pfarrer zu Lauterbach u(nd) den Bawmeisteren der ehgeannten Kirchen ihr ZendRecht auf einer Hube, 1407"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rörich von Eisenbach "han des dysi(n) uffe(n) brif (...) vorsigilt myt my(nem) Ingesigil festerlich an dys(en) brif gehange(n)"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest. Becker, Urkundenbuch Nr. 309
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nese von Gelnhausen (Geylnhusen) und Else, ihre Tochter, verkaufen auf Wiederkauf Herrn Johan Angersbach (Angerspach), Pfarrer zu Lauterbach, und den Baumeistern der Kirche ihr Vogtrecht, das ihre Mutter von Herrn Rörich von Eisenbach (Eysinbach) zu Lehen hat, auf der Hube zu dem Elberichs, nämlich 16 Schilling oder Heller, die jetzt ausrichten sollen Michel Gertener, Czine Heylgenbachs, Egkart Krug, Conrad von Mües (Müse) und ander ihre Ganerben, für 10 Silberlinge Ritter Rörich von Eisenbach willigt ein und siegelt, behält sich aber vor, wenn das Vogtrecht in 10 Jahren nicht gelöst ist, in das Gut der Verkäufer zu greifen und es zu lösen zu seinem Lehen und ihrem Nutzen
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Nese von Geilnhußen verkaufft an Joh(ann) Angersberg Pfarrer zu Lauterbach u(nd) den Bawmeisteren der ehgeannten Kirchen ihr ZendRecht auf einer Hube, 1407"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rörich von Eisenbach "han des dysi(n) uffe(n) brif (...) vorsigilt myt my(nem) Ingesigil festerlich an dys(en) brif gehange(n)"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest. Becker, Urkundenbuch Nr. 309
Rückseite:Bemerkungen, wonach der Zins später der Pfarrei gehörte, zum Drittel als Stiftung der Alheid Wendesadil.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Namensnennung 4.0 International