Wilhelm Brandes:Sammlung aus Tecklenburg/Westfalen
Vollständigen Titel anzeigen
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 560 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell)
1938 - 1939
Enthält: diverse Schriftstücke betr. Verordnung über die Vereidigung der Geistlichen und der Kirchenbeamten der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union vom 20.4.1938, 28.4. - Sept. 1938, u.a. - Rundschreiben u.a. vom Bruderrat der Westfälischen Bekenntnissynode, von der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland; - Korrespondenz zwischen Präses D. Koch und Dr. Werner (Präsident der EO) vom 17. und 20.5.1938; - Theologisches Gutachten einer Arbeitsgemeinschaft rheinischer Theologen {Lic. Schlier, Lic. Obendiek u.a.), erstellt i. A. des rheinischen Bruderrates, o.D.; - Erklärung der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland am 29.5.1938; - Weisung des Bruderrates der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union vom 2.6.1938, Beschluss der 6. Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union vom 12.6.1938; Eine Denkschrift, die zu denken gibt. Zur Befriedung der Evangelischen Kirche, o.D. und Verf.; Erklärung der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland anlässlich ihrer 7. Tagung vom 29./30. Mai 1938 zur Lage der Ev. Kirche der Rheinprovinz, (2 Ex.); Eine deutscher Theologe zur Kirchenfrage. Martin Köhler, der berühmte Hallenser Universitätslehrer, hat das Wort, o.D.; Beschlüsse der 6. Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union in Berlin vom 11. - 13.6.1938; Denkschrift ev. Heerespfarrer über die Auswirkung des Kirchenkampfes, o.D.; Predigt von Pfr. Gollwitzer vom 7.8.1938; Rundschreiben von D. Koch und Müller, Pfr. Andler (Buckow), Lic. Dr. Härder (Fehrbellin) u.a. an Prof. Lic. Ellwein (Berlin-Charlottenburg) und eine Handreichung des Kirchentages der Bekennenden Kirche Deutschlands vom 10. - 12.12.1938 betr. / enth. "Entwurf einer Ordnung zur Bestellung einer Kirchenleitung" in der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union vom 23.8.1938, Aug. - 12.12.1938; diverse Rundschreiben u.a. vom Bruderrat der Westfälischen Bekenntnissynode (?) (tw. o. Verf.) betr. / enth. u.a. "Essener Vorschläge", Kirchliche Neuordnung, kirchlicher Unterricht, Gebetsliturgie der Vorläufigen Kirchenleitung, Daten zur kirchlichen Entwicklung in Westfalen seit 1933 und zur Entwicklung des Prüfungswesens, Prüfungsfrage, Fürbittenlisten, Kanzelabkündigung zum 1. oder 2. Advent betr. Aufruf der Leitung des "Nationalsozialistischen Lehrerbundes" zur Niederlegung des Religionsunterrichtes, Nachrichten aus den Landeskirchen, 19.10.1938 - 17.1.1939; Entwurf über die Anwendung von Kirchenzucht in der Bekennenden Kirche, vorgelegt von Pfr. Lic. Dr. Härder (Fehrbellin), o.D.; Unser Weg nach dem Zeugnis der Schrift, Wort an die Brüder betr. Barmen und Dahlem, o.D. und Verf.; Kirchentag der Bekennenden Kirche in Steglitz vom 10. - 12.12.1938 u.a. Vorlage des Ausschusses I, Beschlüsse; Ev. Konsistorium der Mark Brandenburg an Pfr. Friedrich Müller (Berlin-Dahlem) enthält Anklageschrift in dem förmlichen Disziplinarverfahren (Verfassung des Gebetsgottesdienstes), 17.1.1939
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik)
- 08. Sammlungen (Tektonik)
- 08.01. Sachthematische Sammlungen (Tektonik)
- 08.01.01 Sammlungen zum Kirchenkampf (Tektonik)
- Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) (Bestand)
- Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell) (Gliederung)