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Münsterische Stiftsfehde, Bd. 1
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Enthaeltvermerke: Enthält: - Wahrung der zwischen Graf Adolf (I.) von Kleve und Bischof Otto (IV.) von Münster zu Isselburg geschlossenen Fehde-Beilegung (1410) - Vergleich der von Herzog Gerhard von Geldern und Herzog Adolf (I.) von Kleve wechselseitig erhobenen Vorwürfe wegen der Übergriffe der Herren van Roermond (Ruremund) und van Hoen (1443) - Verstärkung der nach Abzug des Ritters Kracht Steck in der Stadt Soest gebliebenen Ritter Konrad Steck und Clamor van dem Bussche (1447) - Wahrnehmung der Interessen des Herzogs Johann (I.) von Kleve durch den Grafen von Wartenberg bei dem vom Papst mit der Regelung der Nachfolge des Bischofs von Münster beauftragten Kardinal Peter von Schaumburg (1449) - Entschädigungsansprüche der Stadt Soest an den Erzbischof von Köln ("gebreck zedell") (1449) - Maßnahmen des Elbert und Johann van Alpen, des Kracht Steck, Robert Staill, Derick van der Liete, Arnt Schele und des Wennemar Haezekamp zur Einhaltung der zwischen Kleve und Münster vereinbarten Fehde-Beilegung (Sept. 1449) - Verhandlungen zwischen den klevischen Räten Heinrich Nienhuis, Elbert und Johann van Alpen, Johann van dem Loe und Thies van Eyll mit dem Kardinal Nikolaus von Cusa auf Anraten des Heinrich Raeskop, Propst von St. Marien zu Utrecht (Okt. 1449)
Sachakte
Isselburg
Geldern
Roermond
Steck, Kracht
Wartenberg
Münster
Schaumburg
Soest
Köln
Alpen
Alpen
Steck, Kracht
Liete
Münster
Kleve
Nienhuis, Heinrich
Eyll
Cusa
Raeskop, Heinrich
Utrecht
Bussche
Haezekamp, Wennemar
Hoen
Kleve
Kleve
Kleve
Münster
Loe
Schele, Arnt
Staill, Robert
Steck, Konrad
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.