Saxonia Fundgrube am Eichberg bei Röttis (Plauen) samt Saxonia tiefer Erbstolln am linken Ufer des Jößnitzbaches unterhalb der Pfaffenmühle, ab 1853 Saxonia und Bavaria Fundgrube und Erbstolln, ab 1860 Saxonia und Bavaria Fundgrube und Stolln samt Schwarzer Schmidt Erbstolln, ab 1865 Saxonia und Bavaria vereinigt Feld am Eichberg bei Röttis, Bd. 1
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40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg, Nr. 1607 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg
40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg >> 18. S >> 18.2. S - weitere Gruben
1846 - 1888
Enthält u.a.: Verleihung des durch den Einschnitt der Sächsisch-Bayrischen Staatseisenbahn bei der Eisenbahnschmiede entblößten Eisensteinganges an die Gebrüder Lattermann auf Morgenröthe und Tannenbergsthal.- Auflagen zur Sicherung der Eisenbahnstrecke und Bedingungen für den Grubenbetrieb.- Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Reviergeschworenen Meinhold und Schichtmeister Karl Heinrich Leonhard Heubner über die Identität der Eisensteingänge der Gruben Saxonia und Hans Georg.- Eisensteinvermessen.- Verleihung an Heubner und Konsolidation mit Bavaria Fundgrube und Stolln am Eichberg.- Betriebspläne.- Verhandlungen mit der Direktion der Sächsisch-Bayrischen Staatseisenbahn über die Heranbringung des tiefen Bavaria Stolln in das Grubenfeld und Unterquerung der Bahnstrecke.- Vergleich mit dem Grundbesitzer Friedrich Eisel wegen Abtretung einer Parzelle zum Haldensturz, Lagerplatz und Gebäudebau.- Zusammenbruch des Tageschachtes.- Abwerfung des Tage- und des Stollnschachtes.- Bestätigung des Schwarzer Schmidt Erbstolln unterhalb des Pfaffenhauses bei Reißig.- Absinkung eines neuen flachen Tageschachtes.- Anordnung zur Errichtung einer Kaue über dem neuen Tageschacht.- Konsolidation mit Segen Gottes Fundgrube und Erbstolln an der Pfaffenmühle bei Plauen.- Steigerannahme.- Abteufung eines Versuchsschachtes auf Möschwitzer Flur.- Aufgewältigung des Gottes Weg Stolln an der Weißen Elster.- Bestellung des Direktors des Schader-Kohlenwerkes, Karl Willhelm Hering, zum Vertreter der Gruben und zum Nachlassverwalter des verstorbenen Bergmeisters Heubner.- Übertragung der Schichtmeistergeschäfte an Karl Willhelm Hering.- Tod des Mitbesitzers, Zivilingenieur David Hering aus Zwickau.- Annahme des Grubenbesitzes von David Hering durch die Erben als gemeinschaftliches Eigentum.- Erblegitimationszeugnis für Heubner, Errichtung einer Familienstiftung unter der Verwaltung der Stadt Plauen.- Verkauf der Grube an die Königin Marienhütte AG in Cainsdorf.- Lagerung von Sprengstoff.- Vorkommen von Röttisit.
darin: : Arbeiterordnung für Saxonia und Bavaria vereinigt Feld, 1869 (Druck).
Bl. 58: Handskizze über das vom Grundbesitzer Eisel zu erwerbende Stück der Feldparzelle No. 53 in Röttis, 1857.
darin: : Arbeiterordnung für Saxonia und Bavaria vereinigt Feld, 1869 (Druck).
Bl. 58: Handskizze über das vom Grundbesitzer Eisel zu erwerbende Stück der Feldparzelle No. 53 in Röttis, 1857.
Prov.: Bergamt Schneeberg, fortgeführt beim Bergamt Schwarzenberg und (Landes-)Bergamt Freiberg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:29 MEZ
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