Kläger: Ulrich Wackerbarth zu Kogel, Domherr zu Schwerin, Beklagte: Hans Steinmann, Bürger zu Lübeck, ab 1644 Franz Schirmeister und Joachim E(i)ckhorst, Bürger zu Lübeck, als Vormünder der Erben des Hans Steinmann, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Lucas Goll, Dr. Gerhardt Ebersheim, Dr. Heinrich Ludwig Hacker, Dr. Johann Philipp Bohn, Dr. Johann Ulrich Stieber, Streitgegenstand: Streit um die Vollstreckung einer Forderung gegen Ulrich Wackerbarth aus einer Bürgschaft für Paul Rosenow zu Lübeck
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Kläger: Ulrich Wackerbarth zu Kogel, Domherr zu Schwerin, Beklagte: Hans Steinmann, Bürger zu Lübeck, ab 1644 Franz Schirmeister und Joachim E(i)ckhorst, Bürger zu Lübeck, als Vormünder der Erben des Hans Steinmann, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Lucas Goll, Dr. Gerhardt Ebersheim, Dr. Heinrich Ludwig Hacker, Dr. Johann Philipp Bohn, Dr. Johann Ulrich Stieber, Streitgegenstand: Streit um die Vollstreckung einer Forderung gegen Ulrich Wackerbarth aus einer Bürgschaft für Paul Rosenow zu Lübeck
LASH, Abt. 390 Nr. 497
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1617-1647
Enthält: Regierungskanzlei zu Lauenburg 1617-1619, RKG 1619-1647; Obligation des Paul Rosenow 11613 für Heinrich Kerkring und 1616 für Jürgen Bartels unter Bürgschaft des Ulrich Wackerbarth, Revers und Briefe (Acta priora, Beilagen Nr. 1, 7, 11)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ