Die Eingesessenen der Dörfer Lipporn und Struth bekunden, daß der Offizial zu Koblenz in einem zwischen ihnen und dem Abte Gerhard von Schönau schwebenden Streite über ein Stück Gartenland zu Ober-Lipporn eine Entscheidung gefällt habe und erbieten sich, zur weiteren Verhandlung vor dem Abte Bertolf von Gronau an einem von diesem anzuberaumenden Tage zu erscheinen.
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Die Eingesessenen der Dörfer Lipporn und Struth bekunden, daß der Offizial zu Koblenz in einem zwischen ihnen und dem Abte Gerhard von Schönau schwebenden Streite über ein Stück Gartenland zu Ober-Lipporn eine Entscheidung gefällt habe und erbieten sich, zur weiteren Verhandlung vor dem Abte Bertolf von Gronau an einem von diesem anzuberaumenden Tage zu erscheinen.
83, U 17
83 Kloster Schönau, Benediktiner
Kloster Schönau, Benediktiner >> 1 Urkunden >> 1.1 Urkunden >> 1100-1400
1347 Januar 16
Original, deutsch, Pergament, das an den Rändern etwas beschädigte, spitzovale Siegel des Abtes hängt an einem Pergamentstreifen; es zeigt den Abt auf einem mit Tierköpfen verzierten Stuhle, in der Rechten den Stab, in der Linken ein Buch; Umschrift Sigillum Bertoldi abb. in Grunawe. Das Rücksiegel zeigt das Wappen des Abtes, einen Doppelhaken (Breidenbach??) mit der Umschrift: Secret. abbat. in Gronawe
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ