Bürgermeister und Rat der Stadt Schluckenau teilen Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass das Kirchlehn in Schluckenau von dem verstorbenen Ernst von Schleinitz an seine Gemahlin Ludmilla von Schleinitz, geborene von Lobkowitz, und von dieser an Frau Tietzschke, vertreten durch Ladislaus Popel von Lobkowitz den Älteren, gelangt sei. Dieser habe es an Albrecht Freiherr von Schleinitz, obersten Landoffizier des Königreichs Böhmen verkauft. Bürgermeister und Rat der Stadt Schluckenau übergeben an Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen eine Quittung des Albrecht Freiherr von Schleinitz über die Zahlung der Zinsen zu Walpurgis und Michaelis 1609 in Höhe von 45 Schock Groschen (vgl. Nr. 4321) und bitten, an Lorenz Fientzig (Lorentz Fientziger), Bürger zu Schluckenau, diese Summe auszuzahlen. Einer späteren Aufschrift zufolge ist der Brief am 7. Oktober 1609 eingetroffen.