Dekanat Gustav Mie
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1912-1913
Enthält u.a.: Stipendienangelegenheiten: Fakultätseingabe an den Minister die Stipendiengelder zu vermehren, der Minister lehnt Erhöhung des Stipendienfonds ab, Stipendienübersicht- und verteilung, einzelne Unterstützungsgesuche beim Minister und Antworten darauf, Anzeigen von auswärtigen Stipendien. - die philosophische Fakultät verzichtet auf die Abfassung des wissenschaftlichen Programms zum Rektorwechsel. - Preisaufgaben: Koll. Stengel begutachtet die einzige eingegangene Preisarbeit, Zusammenstellung über die einzelnen Fächer die in den letzten Jahren bei der Stellung von Preisaufgaben beteiligt gewesen sind, Nennung der neuen Preisaufgaben. - im Verzeichnis der Studierenden sind wegen Nichtannahme von Vorlesungen gestrichen worden: Kurt Briesemeister, Josef Busley (wieder aufgenommen Juli 1912), Martin Fiedler, Friedrich Blank, Kurt Krüger, Bernhard Hempen, Roderich Kästle, Frl. Marie Höhle, Hans Otto Ahrens, Erich Deking, Kurt Heitner. - der Stud. phil. Max Francke ist in Hamburg verstorben. - Verzeichnis der im Dekanatsjahr 1912/13 ausgestellten Militärausstands-Zeugnisse und Zeugnisse zwecks Verlegung militärischer Übungen. - Verzeichnis aller im Dekanatsjahr 1912/13 ausgestellten Bescheinigungen über bestandene Doktorprüfungen. - Promotionsangelegenheiten: mehrere Anfragen zu Promotionsbedingungen (nebst z.T. Kurzantworten des Dekans dazu), Hans Bauhaus und Ernst Alefeld bitten um Promotionszulassung nach am Ende ihres sechsten Semesters, Koll. Müller beschwert sich das er nicht die obligatorische Anzahl von 20 Dissertationsexemplaren erhalten hat, Koll. Ulmann wünscht die von ihm angeregten Arbeiten die nach seinem Weggang noch eingehen referieren zu dürfen, Koll. Stengel möchte das Referat und die Prüfung in solchen Promotionsangelegenheiten die er noch vor dem 1. April angeregt hat zugewiesen haben, Franz Jacoby in Insterburg schreibt über seinen Sohn den Cand. phy. Georg Jacoby, Franz Paulus fragt nach dem Stand seines Doktorexamen, Ehrenpromotion für Theodor Tschernyschew in St. Petersburg (anbei Ehrendiplom und Dankschreiben), Ehrenpromotion für Ludwig von Loczy in Budapest abgelehnt, zurückgezogene und abgelehnte Promotionsgesuche. - Lateinvorprüfungen: Verzeichnis der im Dekanatsjahr 1912/13 bestandenen Lateinvorprüfungen, Rundschreiben an die Seminardirektoren mit Vorschriften über die Lateinvorkenntnisse für Doktoranden der philologisch-historischen Fächer, Anfragen zur Lateinvorprüfung. - Mitteilungen anderer Fakultäten über versuchte Betrügereien: Warnung vor einem Dissertationsfabrikanten Fr. W. Schmidt in Berlin, Warnung vor einem Handelsschuldirektor Karl August Fischer, Diebstahl einer Dissertation von Traugott Kehrhahn. - Verzeichnis der Promotionen an allen Deutschen Universitäten in den Jahren 1911/12 und 1912/13. - Dissertationen und Dissertationenaustausch: Fakultät München erkundigt sich über die Organisation des Dissertationenaustausches und Antwort des Dekans dazu, Verzeichnis der im Wintersemester 1911/12 und Sommersemester 1912 an die Bibliothek abgelieferten Dissertationen, Verzeichnis über die bei der Fakultät erschienenen Dissertationen, Übersendung der Dissertationen mit landwirtschaftlichem Interesse an den zuständigen Minister. - Einladung zum 10. Internationalen Kunsthistoriker Kongress in Rom. - Druckschrift " Dr. Paul SchottländerŽsche Jubiläumsstiftung der Universität Breslau". - Druckschrift vom gemeinnützigen Verein "Die Universitätsstadt Greifswald und Umgebung".
Band: Bd. 3
Band: Bd. 3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ
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