Streit zwischen Vogelfreunden - Brieftauben oder Wanderfalken schützen?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160102/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
21. April 2016
Die Not der Brieftaubenzüchter ist groß. Fast ein Drittel ihrer Tiere werde von Greifvögeln gefressen. Jetzt fordern sie die Erlaubnis, diese zu jagen. Vogelschützer sind entsetzt.
Es ist ein Streit unter Vogelfreunden: Brieftaubenzüchter versus Falkenfreunde. Teure Haustiere oder geschützte Greifvögel? Die Fronten sind verhärtet. Durch eine Petition des Brieftaubenzüchter-Verbands ist der Streit zum Politikum geworden. In der Petition heißt es: "Durch die Bejagung könnte die Zahl des Federwilds vermindert werden." Taubenzüchter Andreas Drapa aus Köngsbach/Stein verliert jedes Jahr 30 bis 40 seiner teils sehr teuren Tauben an den Wanderfalken. "Ich züchte doch nicht Tauben, um Greifvögel zu füttern", ärgert sich der Weltmeister im Taubenzüchten.
Im Vogelschutzzentrum Mössingen ist Daniel Schmidt-Rothmund wenig erfreut über die Petition: "Wir haben jahrzehntelang die fast ausgerotteten Greifvögel wieder aufgepäppelt und jetzt soll auf die geschützten Vögel geschossen werden. Das ist völlig absurd." Er beklagt, dass Wanderfalken vermehrt Giftködern zum Opfer fallen.
Es ist ein Streit unter Vogelfreunden: Brieftaubenzüchter versus Falkenfreunde. Teure Haustiere oder geschützte Greifvögel? Die Fronten sind verhärtet. Durch eine Petition des Brieftaubenzüchter-Verbands ist der Streit zum Politikum geworden. In der Petition heißt es: "Durch die Bejagung könnte die Zahl des Federwilds vermindert werden." Taubenzüchter Andreas Drapa aus Köngsbach/Stein verliert jedes Jahr 30 bis 40 seiner teils sehr teuren Tauben an den Wanderfalken. "Ich züchte doch nicht Tauben, um Greifvögel zu füttern", ärgert sich der Weltmeister im Taubenzüchten.
Im Vogelschutzzentrum Mössingen ist Daniel Schmidt-Rothmund wenig erfreut über die Petition: "Wir haben jahrzehntelang die fast ausgerotteten Greifvögel wieder aufgepäppelt und jetzt soll auf die geschützten Vögel geschossen werden. Das ist völlig absurd." Er beklagt, dass Wanderfalken vermehrt Giftködern zum Opfer fallen.
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Audio-Visuelle Medien
Drapa, Andreas; Brieftaubenzüchter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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