Kläger: Helmut Schack zu Basthorst, Beklagter: Dietrich Trilke (Drilke) zu Anker, früher Diener des Helmut Schack, dann herzoglicher Hofmeister zu Rotenbek, Prozessvertreter: Dr. Johann Schneidt, Streitgegenstand: Einlassung des Helmut Schack in einen Rechtsstreit um eine Schadensersatzforderung des Dietrich Trilke wegen seiner Inhaftierung und der Wegnahme von Korn und Flachs durch Helmut Schack; Behauptung des Helmut Schack, dass sein Diener ihn beleidigt habe und dass er als Gutsherr das Recht habe, seine Diener entsprechend zu bestrafen
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Kläger: Helmut Schack zu Basthorst, Beklagter: Dietrich Trilke (Drilke) zu Anker, früher Diener des Helmut Schack, dann herzoglicher Hofmeister zu Rotenbek, Prozessvertreter: Dr. Johann Schneidt, Streitgegenstand: Einlassung des Helmut Schack in einen Rechtsstreit um eine Schadensersatzforderung des Dietrich Trilke wegen seiner Inhaftierung und der Wegnahme von Korn und Flachs durch Helmut Schack; Behauptung des Helmut Schack, dass sein Diener ihn beleidigt habe und dass er als Gutsherr das Recht habe, seine Diener entsprechend zu bestrafen
LASH, Abt. 390 Nr. 445
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1620-1624
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1620-1623, RKG 1624; Vorakten des Prozesses zwischen Helmut Schack und dem lauenburgischen Fiskal (vgl. Abt. 390 Nr. 446), enthaltend auch Hinweise auf Auseinandersetzungen des Helmut Schack mit dem Herzog, Aktenstück aus dem Prozess des Martin Hassely gegen Helmut Schack 1621-1622, Kommissionsbericht des Rats der Stadt Güstrow 1624 im Auftrag des Herzogs von Mecklenburg, Zeugenaussage des Franz Heinrich von Kettenburg (Bl. 53, 71-97)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 446
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ