Nachlass Savels, August / Zumbrock (Bestand)
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NL Savels / Zumbrock
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive >> Nachnamen Q - S
[1603-01-01/2012-12-31]
Laufzeit: 1603 - 2012 Umfang: 36 Verzeichnungseinheiten (0,3 lfm.) Zitierung: StdAMs, Nachlass Savels/Zumbrock, Nr. ... Bestandsgeschichte: Der Nachlass des Rentmeisters August Savels, der ursprünglich aus dem Privatarchiv Twickel/Havixbeck stammt, wurde dem Stadtarchiv Münster am 19.07.2016 durch das LWL-Archivamt übergeben. Der Bestand umfasst drei Archivkartons, welche im Juli 2021 von der Landesarchivinspektoranwärterin Julia Siebel in 36 Verzeichnungseinheiten erschlossen wurde. Nach seinem Tod hatte der bei Twickels angestellte Rentmeister August Savels (1894-1953) Baron Rudolf von Twickel als Alleinerben eingesetzt und ihm auch das Familienarchiv vermacht. Die Familie Twickel spielt in dem Bestand selbst keine wesentliche Rolle. Die einzige Verbindung stellt die Anstellung August Savels als deren Rentmeister dar. Inhalt: Die einzelnen Dokumente beziehen sich neben der Familie Savels ebenso auf die eng mit August Savels in Verbindung stehende Familie Zumbrock. Bei der Familie Zumbrock handelt es sich um eine alte und bekannte Beamtenfamilie aus Münster. Mathilde Zumbrock (1868-1944) setzte August Savels als Universalerben ihres Nachlasses ein, sodass auch viele Unterlagen zu ihrer Person enthalten sind. Darüber hinaus treten einzelne Personen weiterer Familien (v.a. Oesthoff, Schücking, Buhson) in Erscheinung, die in einer Beziehung zu einer der beiden Familien stehen. Der Bestand enthält Unterlagen, Fotografien und Realien zu den beiden Familien Savels und Zumbrock und reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Dokumenten zu den Personen August Savels (1894-1953) und Mathilde Zumbrock (1968-1944) sowie deren Nachlassverwaltung. 27.07.2021, Julia Siebel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ