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6/1 [Nr. 64]: Schilderung von Problemen in Tübingen
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Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I) >> 1. Pest und andere Epidemien (1520-1753) >> Pestis et morbi contagiosi
7.10.1610
Enthält: Ober- u. Untervogt, Bürgermeister u. Gericht zu Tübingen an die Universität in Herrenberg u. Calw: Antwort auf 3 Schreiben: Der Totengräber in Tübingen bekam einen Aufseher, der ihn ablösen wird, wenn er die Toten nicht vorschriftsmäßig tef begraben sollte; zur Erweiterung des Kirchhofs hat der Bebenhäuser Verwalter Jerem. Godelmann seinen Garten verweigert, doch die Spitalpfleger haben ihre über den Gottesacker gelegenen Gärtlein versprochen; die gestorbene Hebamme möchten sie durch eine junge Tübingerin ersetzen, die bei der Vorgeschlagenen in St. angelernt werden kann; beim kommenden Jahrmarkt wird vorgesorgt, dass das Gesindel nicht stehlen kann; da wegen der Pest kein Getreide nach Tübingen kam bittet die Stadt, dass ihr die Universität einige hundert Scheffel gegen bar verkaufe; Siegel
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.