Georg Beuschle, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Brigitta verkaufen Abt Konrad [Herloch] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Zins von 0,5 Eimer Frankenwein Klostermaß. Der Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Würzburg, der lediglich dem Stift St. Burkard zehntpflichtig, sonst aber unbelastet ist. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 7 rheinische Gulden erhalten. Sie verpflichten sich daher, den Wein jedes Jahr in ihrem Weinberg dem Kloster zu entrichten und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegeln die Ritter Johannes von Wiesenthau und Johannes Schenk von Siemau (Sumawe). Der geben ist vff dinstag nach dem heyligen Newen Jarstag 1502. Aussteller: Georg und Brigitta Beuschle. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Georg Beuschle, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Brigitta verkaufen Abt Konrad [Herloch] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Zins von 0,5 Eimer Frankenwein Klostermaß. Der Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Würzburg, der lediglich dem Stift St. Burkard zehntpflichtig, sonst aber unbelastet ist. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 7 rheinische Gulden erhalten. Sie verpflichten sich daher, den Wein jedes Jahr in ihrem Weinberg dem Kloster zu entrichten und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegeln die Ritter Johannes von Wiesenthau und Johannes Schenk von Siemau (Sumawe). Der geben ist vff dinstag nach dem heyligen Newen Jarstag 1502. Aussteller: Georg und Brigitta Beuschle. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 648
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 48
Registratursignatur/AZ: K iii (18. Jh.); 163 (18. Jh.); 126 (18. Jh.); Sig. 3 (18. Jh.); Co 3 x 26 (18. Jh.); L 3 D 3 N 42 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1502 Januar 4
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 487
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. u. 17./18. Jh.); itzt Georg Beinheymer (18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Johannes von Wiesenthau; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten S 2: Johannes Schenk von Siemau; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 487
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. u. 17./18. Jh.); itzt Georg Beinheymer (18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Johannes von Wiesenthau; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten S 2: Johannes Schenk von Siemau; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Beuschle, Georg, Würzburg, Bürger
Beuschle, Brigitta, Würzburg, geb. Rotlebe
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Rotlebe, Konrad, Würzburg
Rotlebe, Margarete, Würzburg
Wunnermann, Konrad, Würzburg, Bürger
Veser, Martin, Würzburg, Bürger
Wiesenthau, Johannes von
Schenk von Siemau, Johannes
Würzburg, Bürger
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Anlieger
Würzburg, Einwohner
Würzburg, Stift, St. Burkard
Würzburg, Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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