1. Urkunden
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Gliederung
AA 0490 Schillingskapellen, Urkunden (AA 0490)
Schillingskapellen, Urkunden (AA 0490)
Urkunden in anderen Beständen oder Archiven: Goerz 3 Nr. 708; 1249 Juni 17. EB. Konrad gestattet dem Kl. Schillingskapellen den Verkauf seiner Güter zu Bachem an den Dekan Alexander von St. Gereon zu Köln, 1257 Mai; Ausfertigung: Brabecke, v. Fürstenberg, Urk. 1 (vgl. Rep. K 17). Verzicht des Amelricus de Reinbach auf eine Rente vom Hofe v. Sneppen an dem Hof zu Vernich, 1297 März 19; Original im Stadtarchiv Köln, U. 619a (Mitt. 21,69). Ablassbrief von 11 Bischöfen mit der Gen. für den EB Wieboldis 1300 Mai 30 u. Heimicus 1320 Februar 15; U. im K. Pf. A. Buschhoven (Tille Kr. I 174). Wilhelm von Vrenze u. Frau Margarethe vermachen ihre Lehnrechte an den Gütern "der legre gud" Ksp. Ulmen (Ohme) bei dem Hofe Verlistoven. Zeugen Winand und Rudolf v. Lege, 1302 Juni 22; Or. im Stadtarchiv Düren; Annalen Ndrh. 64, 337 Nr. 27. Die Schöffen zu Euskirchen bekunden, daß Ludwig von Kessenich dem Kloster Schillingskapellen seine Allodialgüter in Schneppenheim übertragen habe, 1333; Or. in der Slg. Kennen im Germ. Mus. Nürnberg. Everhardus vic. gen. des EB Friedrich weiht den Altar BMV, Joh. bapt. et undecim milium virginum, 1382 April 7; Or. im K. Pf. A. Buschhoven (Tille Kr. I 174). Ablassbrief des EB Friedr. v. Köln f. d. oben gen. Altar, 1383 März 23. Wie Urk. 72: desgl. Johan von Olmenteheim, Schöffe zu Bonn, u. Frau Metza an Treutchen v. Gylstopp. Klosterjungfrau zu Schillingskapellen, Rente von 1 Ml. Korn. Zeugen: Gobel v. Poppelsdorf u. Meys Borheich Geschworene der Propstei u. des Ger. Endenich, 1397 April 18; Or. im Stadtarchiv Düren (Ann. Ndrh. 64, 339 Nr. 57). 1479 November 25: s. Stadtarchiv Köln, Urk. 13531 (Mitt. 38, 206). Joh. v. Lechenich verkauft als Kommissar von Schillingskapellen dem Peter Joh. Fleischheuwer und Frau Grete einen vor Bonn bei dem Beulre Weier gelegenen Bend gegen 2/4 Ackerland. Heinrich Brenich u. Sebastian Wylre, Schöffen zu Bonn, 1522 März 22; Or. im Stadtarchiv Düren (Ann. Ndrh. 64, 343 Nr. 172).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
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- Schillingskapellen, Urkunden AA 0490 (Bestand)