Leopold, erwählter Römischer Kaiser [etc.], bevollmächtigt Anthoni von Rosst zu Aufhofen, oberösterreichischen Hofkammerrat und Pfleger zu Vilß, als sein Trager von Fürstabt Rupertus von Kempten, die Herrschaft Hochenegg, das Schloß Vilßegg und die Stadt Vilß zu empfangen. - S: Aussteller - "Geben in ... Innsprugg, den sechzehenden Julii" 1696.
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StAA, Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden 38
BayHStA, Fürststift Kempten, Urk. 5669
Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden
Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden >> Haus Österreich >> Herrschaften Hohenegg und Vilsegg
1696
Fürststift Kempten, Lehenhof
Orig., Papier, mit Unterschriften: unleserlich, Frh. v. Troyer; Jo.Fr. Rosst, E.G. Lenardt; aufgedrücktes Siegel
Urkunden
deutsch
Leopold I., Römischer Kaiser
Rost, Anton v.
Bodman, Rupert Frhr. v., Fst.abt v. Kempten
Hohenegg (Gde. Grünenbach, LK Lindau) [Herrschaft]
Vilsegg (Stadt Vils, Tirol) [Herrschaft]
Vils (Tirol)
Lehentrager
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ
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