Kläger: Truels David Petersen, Maurermeister, Nicolaus Philip Rübcke, Zimmermeister, und Daniel Diederich Möller, Tischlermeister in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jean Erhard Richters, für sich und als Jahrverwalter der "Casse der Stücke von Achten" (Versicherung für den Loskauf gefangener Seeleute) in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Bestätigung einer Entscheidung des Bürgermeisters in einem Streit zwischen den hypothekarischen Gläubigern und den Käufern eines Erbes um Rentenzahlungen noch vor erfolgter Zuschreibung des Erbes; Hinweis der Kläger auf den rechtshängigen Streit wegen der Impugnation der Zuschreibung durch Johann Jochim Lütjens
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Kläger: Truels David Petersen, Maurermeister, Nicolaus Philip Rübcke, Zimmermeister, und Daniel Diederich Möller, Tischlermeister in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jean Erhard Richters, für sich und als Jahrverwalter der "Casse der Stücke von Achten" (Versicherung für den Loskauf gefangener Seeleute) in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Bestätigung einer Entscheidung des Bürgermeisters in einem Streit zwischen den hypothekarischen Gläubigern und den Käufern eines Erbes um Rentenzahlungen noch vor erfolgter Zuschreibung des Erbes; Hinweis der Kläger auf den rechtshängigen Streit wegen der Impugnation der Zuschreibung durch Johann Jochim Lütjens
211-2_P 16
P 1282
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> P
1767-1770
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich. Beklagter: Dr. Johann Hermann Scheurer.- Instanzen: 1. (Rat 1768). 2. Reichskammergericht 1769-1770.- Darin: Kaufbrief von 1767 über den Verkauf eines Erbes bei den Kajen durch Caspar von Lengerke und Johann Joachim Prall als curatores bonorum des Falliten Thomas Knäfel an die Kläger sowie ein Inventar des Erbes.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11287 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ