Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 641
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.7 Ernährung, Landwirtschaft und Forsten >> 1.13.7.2 Obere Landesbehörden
1978-2016
Geschichte des Bestandsbildners: Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurde am 1.7.2001 gegründet. Der Dienstsitz ist Oldenburg, weitere Standorte befinden sich in Braunschweig, Celle, Cuxhaven, Hannover, Lüneburg und Stade. Das LAVES untersteht der Dienst- und Fachaufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML).
Die Leitung des LAVES wurde zunächst kommissarisch durch die Bezirksregierung Weser-Ems wahrgenommen. Der erste Präsident des LAVES, Dr. Eberhard Haunhorst, wurde am 1. Februar 2002 eingesetzt. Die Vertretung des Präsidenten bzw. der Präsidentin wird durch einen Vizepräsidenten bzw. eine Vizepräsidentin wahrgenommen. Das LAVES hat über 900 Beschäftigte.
Das Präsidium und die folgenden Fachabteilungen des LAVES befinden sich in Oldenburg (Wardenburg) (Stand 2016):
- Präsident/-in
- Vizepräsident/-in
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (direkt dem Präsidenten/der Präsidentin zugeordnet)
- Dezernatgruppe Z: Zentrale Aufgaben
- Abt. 2: Lebensmittelsicherheit
- Abt. 3: Tiergesundheit
- Abt. 4: Futtermittelsicherheit, Marktüberwachung
Das LAVES unterhält außerdem die sechs folgenden Institute innerhalb der Abt. 5 (Untersuchungseinrichungen):
- Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg
- Lebensmittel und Veterinärinstitut Braunschweig / Hannover
- Institut für Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven
- Institut für Bedarfsgegenstände Lüneburg
- Futtermittelinstitut Stade
- Institut für Bienenkunde Celle
Diese Institute gehen zum Teil auf zuvor selbstständige Dienststellen zurück, die in das LAVES integriert wurden. Folgende Dienststellen sind bei der Gründung des LAVES 2001 in diesem aufgegangen: das Staatliche Lebensmitteluntersuchungsamt Braunschweig, das Staatliche Lebensmitteluntersuchungsamt Oldenburg, das Staatliche Bedarfsgegenständeuntersuchungsamt Lüneburg, das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Hannover, das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Oldenburg mit Außenstelle Stade und das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt für Fische und Fischwaren Cuxhaven. Zusätzlich wurde am 1.1.2003 das Futtermittelinstitut Stade innerhalb des LAVES neu gegründet. Zum 1.1.2004 wurde das Institut für Bienenkunde Celle in das LAVES integriert. 2011 wurden innerhalb des LAVES die Veterinär- und Lebensmittelinstitute an den Standorten Oldenburg bzw. Hannover und Braunschweig jeweils in einem Institut zusammengeführt.
Mit der Auflösung der Bezirksregierungen zum 31.12.2004 in Niedersachsen wurden dem LAVES zuvor dort angesiedelte Aufgaben im Bereich der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung übertragen. Das LAVES übernahm alle Aufgaben der Dezernate 509 der ehemaligen Bezirksregierungen mit Ausnahme der Fachaufsicht über lokale Veterinärbehörden.
Ebenfalls 2004 übernahm das LAVES das Dezernat Binnenfischerei vom Niedersächsischen Landesamt für Ökologie.
Das LAVES unterhält zwei Task-Forces für die Vorbereitung auf Krisenfälle und die Koordination im Krisenfall. Die Task-Force Veterinärwesen wurde 2002 eingerichtet, die Task-Force Verbraucherschutz 2014.
Seit 2005 ist das LAVES Mitglied der Norddeutschen Kooperation (NOKO), einem Verbund der staatlichen Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Proben der Bundesländer werden an „Schwerpunktlaboratorien" (SPL) und „Kompetenzzentren" in Untersuchungseinrichtungen eines anderen NOKO-Landes weitergeleitet, um dort untersucht und bewertet zu werden.
Das LAVES arbeitet eng mit den 44 Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen zusammen. Zur Koordinierung der Probenentnahme und –untersuchung zwischen den Kommunenen und dem LAVES wird seit 2009 die sogenannte Probenbörse als internetbasierte Plattform betrieben.
Findmittel: EDV-Findbuch 2020
Bearbeiter: Dr. Noll (2017)
Die Leitung des LAVES wurde zunächst kommissarisch durch die Bezirksregierung Weser-Ems wahrgenommen. Der erste Präsident des LAVES, Dr. Eberhard Haunhorst, wurde am 1. Februar 2002 eingesetzt. Die Vertretung des Präsidenten bzw. der Präsidentin wird durch einen Vizepräsidenten bzw. eine Vizepräsidentin wahrgenommen. Das LAVES hat über 900 Beschäftigte.
Das Präsidium und die folgenden Fachabteilungen des LAVES befinden sich in Oldenburg (Wardenburg) (Stand 2016):
- Präsident/-in
- Vizepräsident/-in
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (direkt dem Präsidenten/der Präsidentin zugeordnet)
- Dezernatgruppe Z: Zentrale Aufgaben
- Abt. 2: Lebensmittelsicherheit
- Abt. 3: Tiergesundheit
- Abt. 4: Futtermittelsicherheit, Marktüberwachung
Das LAVES unterhält außerdem die sechs folgenden Institute innerhalb der Abt. 5 (Untersuchungseinrichungen):
- Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg
- Lebensmittel und Veterinärinstitut Braunschweig / Hannover
- Institut für Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven
- Institut für Bedarfsgegenstände Lüneburg
- Futtermittelinstitut Stade
- Institut für Bienenkunde Celle
Diese Institute gehen zum Teil auf zuvor selbstständige Dienststellen zurück, die in das LAVES integriert wurden. Folgende Dienststellen sind bei der Gründung des LAVES 2001 in diesem aufgegangen: das Staatliche Lebensmitteluntersuchungsamt Braunschweig, das Staatliche Lebensmitteluntersuchungsamt Oldenburg, das Staatliche Bedarfsgegenständeuntersuchungsamt Lüneburg, das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Hannover, das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Oldenburg mit Außenstelle Stade und das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt für Fische und Fischwaren Cuxhaven. Zusätzlich wurde am 1.1.2003 das Futtermittelinstitut Stade innerhalb des LAVES neu gegründet. Zum 1.1.2004 wurde das Institut für Bienenkunde Celle in das LAVES integriert. 2011 wurden innerhalb des LAVES die Veterinär- und Lebensmittelinstitute an den Standorten Oldenburg bzw. Hannover und Braunschweig jeweils in einem Institut zusammengeführt.
Mit der Auflösung der Bezirksregierungen zum 31.12.2004 in Niedersachsen wurden dem LAVES zuvor dort angesiedelte Aufgaben im Bereich der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung übertragen. Das LAVES übernahm alle Aufgaben der Dezernate 509 der ehemaligen Bezirksregierungen mit Ausnahme der Fachaufsicht über lokale Veterinärbehörden.
Ebenfalls 2004 übernahm das LAVES das Dezernat Binnenfischerei vom Niedersächsischen Landesamt für Ökologie.
Das LAVES unterhält zwei Task-Forces für die Vorbereitung auf Krisenfälle und die Koordination im Krisenfall. Die Task-Force Veterinärwesen wurde 2002 eingerichtet, die Task-Force Verbraucherschutz 2014.
Seit 2005 ist das LAVES Mitglied der Norddeutschen Kooperation (NOKO), einem Verbund der staatlichen Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Proben der Bundesländer werden an „Schwerpunktlaboratorien" (SPL) und „Kompetenzzentren" in Untersuchungseinrichtungen eines anderen NOKO-Landes weitergeleitet, um dort untersucht und bewertet zu werden.
Das LAVES arbeitet eng mit den 44 Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen zusammen. Zur Koordinierung der Probenentnahme und –untersuchung zwischen den Kommunenen und dem LAVES wird seit 2009 die sogenannte Probenbörse als internetbasierte Plattform betrieben.
Findmittel: EDV-Findbuch 2020
Bearbeiter: Dr. Noll (2017)
3,0
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ