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Schulden und Lasten des angekauften adeligen Gutes Zeppenfeld und Abmessung der erkauften Hauberge
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse
(1667, 1671, 1698) 1782-1783
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen dem Amtmann Niesener und der Regierung zu Hachenburg wegen des angekauften Gutes Zeppenfeld, des Pfandschillings etc.; Verzeichnis der zu dem erkauften Gut Zeppenfeld gehörenden Zensiten; Verhandlungsprotokoll und Rezess der sayn-hachenburgischen und oranien-nassauischen Deputierten vom 26.01.1782; Bedingungen des Burggrafen Johann August von Kirchberg für die Überlassung von Grundstücken des angekauften Gutes Zeppenfeld an die Untertanen in Zeppenfeld, Wiederstein, Neunkirchen und Selbach (26.04.1782); Untersuchung der von Quenheimischen Pfandschulden; Abschrift einer Obligation des Ludwig Ernst von Selbach, genannt Lang, vom 03.11.1667; Quittungen für geliehenes oder zurückgezahltes Geld an Johannes Schneider zu Salchendorf (1671, 1698); Bedingungen für den Verkauf von Haustücken; Forderungen Sayn-Hachenburgs von den Erben von Guttenberg und von Rodenhausen; Verfügungen der Landesherrschaften an die Pfandinhaber vom Gut Zeppenfeld; Liste der am Zeppenfelder Gutskauf teilhabenden sayn-hachenburgischen Untertanen; Beschwerde der Erben des Henrich Wilhelm Weller zu Zeppenfeld über die Erbgenahme des Herrn von Selbach, namentlich des Herrn von Guttenberg (1782); Ausmessung der Abteilung der Reusischen Hauberge mit denen der Herren von Steprodt und von Reichenau; Berichtigung der Unterschiede der beim Zeppenfelder Gutskauf übernommenen Schuldenmenge; Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Hachenburg und Dillenburg wegen erhobener Pfandforderungen; Bedenken sämtlicher Teilnehmer des adeligen Guts Zeppenfeld über die künftige Zahlung von Rittergeldern an die Burg Friedberg und deren Reichsritterschaft Gegeneinanderstellung der Losteile der von beiden Landesherrschaften adeligen Güter zu Zeppenfeld; Anschlag des von Quernheimischen Guts zu Zeppenfeld; Messung der Langischen Hauberge zu Zeppenfeld; Messung der zur Hälfte von beiden Landesherrschaften erkauften Reusischen Hauberge zu Zeppenfeld. Korrespondenten u.a.: Amtmann Niesener (Neunkirchen), Johann Christian Dapping (Dillenburg), Notar Thomas Widmann, Johannes Schneider (Salchendorf), Adam Heiderich von Selbach, von Preuschen (Dillenburg), Bechtold (Neunkirchen), Amtsvogt Hofmann (Burbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.