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Abteiliche Mühle zwischen der Alt- und Neustadt zu Herford und auf der Freiheit (Kornmühle, Oelmühle sowie Loh- und Schleifmühle)
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Enthaeltvermerke: enthält u.a.: Verpachtung an Conrad Meyern, 1704; Verbot zur Lieferung von wurmstichen Mehl und Malz, 1706; Auseinandersetzung um die Übernahme der Kosten für die Reparatur der Mühle, 1708; Streit mit den Beamten zu Bielefeld (Meinders) wegen der Visitation der Mühle: Kontrolle betreffs des Entzugs von Akzise, 1719; Auseinandersetzung wegen Errichtung einer neuen königlichen Mühle, 1724; Verpachtung der Mühle an Cort Henrich Crampe, 1733; desgl. an den Kaufmann Conrad Friedrich Vogelsang, 1745, 1749; desgl. an den Müller Andreas Weis bzw. Joh. Henrich Kocke, 1753; Inventar der Mühle, 1753; Bestrafung des Mühlenpächters Kocke, 1756; Verpachtung an Joh. Wittern (Wittler) nach Abgang des Kocke, Inventar der fehlenden Stücke, 1759; Pachtnachlaß wegen Kriegsschäden, 1760; Inventar, 1760; Übernahme der Mühle durch die Witwe des Witlers, Catarina Elisabeth Vogelsang und ihren Bräutigam Joh. Cord Brackmeyer: Frage des Münzfußes bzw. zu zahlendes Aufgeld bei der Pachtzahlung in schlechterem Geld, 1762; Verpachtung an Brackmeyer, 1764; Verhandlungen mit dem Müller Hartwig Henrich Mohrmann, auch wegen seines vor dem Lübber-Tor gelegenen Stedingschen Hofes, 1771; Abgang des Brackmeyer und Übernahme der Mühle durch Joh. Bernhard Klingenberg, 1771; Vorstellung der Stadt Herford wegen der Betrügereien an den Mahlgästen, 1775; Ausbietung der Pachtung der Mühle, Vergabe an Friedrich Wilhelm Stahl, 1775; Vergabe an Mohrmann, 1775; Verpachtung an den Müllerknecht in der Radewiger Mühle, Christian Renne, 1775; Reparatur der durch Hochwasser beschädigten Mühle, 1780; Attestat des Chirurgus Blessen, Ehemann der Witwe Stahl, 1782
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.