05.3 Geschäfts- und Firmenarchive
Vollständigen Titel anzeigen
05.3
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive
nächste freie Nummer 145!
Da auf privatem Schriftgut kein Rechtsanspruch besteht, kann das Archiv Schriftgut der Privatwirtschaft nur mit deren Einvernehmen übernehmen, welches oft großer Überzeugungsarbeit seitens der Archivare bedarf. Insbesondere dem Geschichtsbewusstsein Einzelner verdankt das Archiv einige wertvolle Aktenablieferungen. In einer Hansestadt bilden Unterlagen zur Wirtschaftsgeschichte eine wichtige Ergänzung zum städtischen Schriftgut. Neben konkreten Anfragen bei Firmenauflösungen wurden ältere Bestände mehr oder weniger zufällig zusammengetragen oder bei Aktenordnungsarbeiten aus anderen Beständen ausgeschieden. Die Handlungsbücher der älteren Zeit gelangten z. T. durch Aktenrückführung wieder ins Archiv.
Umfangreich und von besonderer Aussagekraft für die Lübecker Wirtschaftsgeschichte sind folgende Bestände: Weingroßhandlung W.L. Behncke, Tuchhandlung Stolterfoht sowie die neueren, aus Datenschutzgründen nur sehr eingeschränkt benutzbaren Bestände der Metallhüttenwerke, der Lübeck-Linie AG, der Lübecker Hypothekenbank und der Deutschen Bank Lübeck AG - vorm. Handelsbank.
Verweise von weiteren Namen:
Glandorp, Johann, siehe bei Stiftungen
Holstein, Walter, (Holsten, Wolter) siehe bei Stiftungen
Meyer, Johann Heinrich (Hinrich), siehe bei Stiftungen
Petri-Ziegelhof siehe bei Kirchen in Lübeck
Ratsapotheke siehe bei Finanzen und Liegenschaften
Ratsweinkeller siehe bei Finanzen und Liegenschaften
Ratsziegelhof siehe bei Bauwesen
Russe, Lorenz, siehe bei Stiftungen
Warendorp, Johann, siehe bei Clingenberg
Wechselbriefe siehe hier bei Verschiedene Aussteller
Eingrenzung und Inhalt: Aufsichtsratsunterlagen, Jahresberichte, Bilanzen, Geschäftsbücher, Fotosammlungen
Erschließungszustand, Umfang: Verzeichnisse und Ablieferungslisten, zusammengefasst im Findbuch (1951 ff.)
220 lfm, siehe Einzelartikel (zu Beständen, die 0.1 lfm und kleiner sind, wurde keine Inhaltsangabe gemacht, dafür die Anzahl der Stücke in Klammern gesetzt)
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Familienarchive, Kleinere Stiftungen
Verweise von weiteren Namen siehe extra Liste hier in "Beschreibung"
Da auf privatem Schriftgut kein Rechtsanspruch besteht, kann das Archiv Schriftgut der Privatwirtschaft nur mit deren Einvernehmen übernehmen, welches oft großer Überzeugungsarbeit seitens der Archivare bedarf. Insbesondere dem Geschichtsbewusstsein Einzelner verdankt das Archiv einige wertvolle Aktenablieferungen. In einer Hansestadt bilden Unterlagen zur Wirtschaftsgeschichte eine wichtige Ergänzung zum städtischen Schriftgut. Neben konkreten Anfragen bei Firmenauflösungen wurden ältere Bestände mehr oder weniger zufällig zusammengetragen oder bei Aktenordnungsarbeiten aus anderen Beständen ausgeschieden. Die Handlungsbücher der älteren Zeit gelangten z. T. durch Aktenrückführung wieder ins Archiv.
Umfangreich und von besonderer Aussagekraft für die Lübecker Wirtschaftsgeschichte sind folgende Bestände: Weingroßhandlung W.L. Behncke, Tuchhandlung Stolterfoht sowie die neueren, aus Datenschutzgründen nur sehr eingeschränkt benutzbaren Bestände der Metallhüttenwerke, der Lübeck-Linie AG, der Lübecker Hypothekenbank und der Deutschen Bank Lübeck AG - vorm. Handelsbank.
Verweise von weiteren Namen:
Glandorp, Johann, siehe bei Stiftungen
Holstein, Walter, (Holsten, Wolter) siehe bei Stiftungen
Meyer, Johann Heinrich (Hinrich), siehe bei Stiftungen
Petri-Ziegelhof siehe bei Kirchen in Lübeck
Ratsapotheke siehe bei Finanzen und Liegenschaften
Ratsweinkeller siehe bei Finanzen und Liegenschaften
Ratsziegelhof siehe bei Bauwesen
Russe, Lorenz, siehe bei Stiftungen
Warendorp, Johann, siehe bei Clingenberg
Wechselbriefe siehe hier bei Verschiedene Aussteller
Eingrenzung und Inhalt: Aufsichtsratsunterlagen, Jahresberichte, Bilanzen, Geschäftsbücher, Fotosammlungen
Erschließungszustand, Umfang: Verzeichnisse und Ablieferungslisten, zusammengefasst im Findbuch (1951 ff.)
220 lfm, siehe Einzelartikel (zu Beständen, die 0.1 lfm und kleiner sind, wurde keine Inhaltsangabe gemacht, dafür die Anzahl der Stücke in Klammern gesetzt)
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Familienarchive, Kleinere Stiftungen
Verweise von weiteren Namen siehe extra Liste hier in "Beschreibung"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ