Kläger: Nikolaus Böhl, Apotheker und Bürger zu Hamburg (Beklagter) und Heinrich Frobenius und Hans Resen als Vormünder der Kinder der Schwester des Nikolaus Böhl.- Beklagter: Erben des Johann Julius Böckel, Doktor der Medizin (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts in einem Prozess um eine Schuldforderung von 394 Reichstalern aus einem Mietvertrag über eine Apotheke; vom Kläger als Mieter behauptete Vernachlässigung und unzureichende Reparatur des Hauses und mangelnde Gewährleistung der Freiheiten und Privilegien der Apotheke durch die Beklagten
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Kläger: Nikolaus Böhl, Apotheker und Bürger zu Hamburg (Beklagter) und Heinrich Frobenius und Hans Resen als Vormünder der Kinder der Schwester des Nikolaus Böhl.- Beklagter: Erben des Johann Julius Böckel, Doktor der Medizin (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts in einem Prozess um eine Schuldforderung von 394 Reichstalern aus einem Mietvertrag über eine Apotheke; vom Kläger als Mieter behauptete Vernachlässigung und unzureichende Reparatur des Hauses und mangelnde Gewährleistung der Freiheiten und Privilegien der Apotheke durch die Beklagten
211-2_B 68
B 4866
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1620-1643
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Barthold Gießenbier. Beklagter: Dr. Johann Ulrich Stieber.- Instanzen: 1. Niedergericht 1630-1632. 2. Obergericht 1632-1636. 3. Reichskammergericht 1638-1643 (1636-1643).- Darin: Hauer-Kontrakt von 1620 über die Jordanische Apotheke auf dem Neß; Vertrag von 1623 über die Bezahlung rückständiger Mieten; Rechnungen über Mietezahlungen und Reparaturen des Hauses 1623-1632.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11053 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ