1544 April 29 Niklaus Fuess, Schultheiß zu Dirmstein, und 12 namentlich gen. Gerichtsschöffen bezeugen, daß Anna Beckerin, Heinz Beders (!) Witwe, den Caspar Lerch von Dirmstein und Johann von Spanheim gen. Bacherach als Vormünder ihres Vetters Junker Jost von Bechtolsheim für 20 fl eine jährliche Gült von einem fl verkauft und ihre näher beschriebenen in der Gemarkung Dirmstein gelegenen Grundstücke zum Unterpfand gesetzt habe. Sg.: Gericht Dirmstein. Or., Perg., Sieg. abg. - Dabei Abschr. d. 18. Jh.
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1544 April 29 Niklaus Fuess, Schultheiß zu Dirmstein, und 12 namentlich gen. Gerichtsschöffen bezeugen, daß Anna Beckerin, Heinz Beders (!) Witwe, den Caspar Lerch von Dirmstein und Johann von Spanheim gen. Bacherach als Vormünder ihres Vetters Junker Jost von Bechtolsheim für 20 fl eine jährliche Gült von einem fl verkauft und ihre näher beschriebenen in der Gemarkung Dirmstein gelegenen Grundstücke zum Unterpfand gesetzt habe. Sg.: Gericht Dirmstein. Or., Perg., Sieg. abg. - Dabei Abschr. d. 18. Jh.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 139 a I U 375
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 139 a I von Sturmfeder zu Oppenweiler: Familienarchiv
von Sturmfeder zu Oppenweiler: Familienarchiv >> I. Urkunden >> B. Lerch von Dirmstein >> 16. Jahrhundert >> 1526-1550
29. April 1544
1 U
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- von Sturmfeder zu Oppenweiler: Familienarchiv (Bestand)
- I. Urkunden (Gliederung)
- B. Lerch von Dirmstein (Gliederung)
- 16. Jahrhundert (Gliederung)
- 1526-1550 (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland