Magdalena Gerstenecker, Ehefrau des Lenz Beck zu Urach, wegen einer früheren Verschreibung und Ehebruchs erneut daselbst gef., jedoch wieder freigel., schwört U. und gelobt eidlich, unverzüglich und auf dem nächsten Weg über den Lech zu ziehen und ohne Erlaubnis des Landesherrn nicht mehr zurückzukommen. M. Gerstenecker hatte sich mit Cyr Pforzheimer "thorlich übersehen", wurde deshalb gef. und war gegen das Versprechen freigel. worden, den gen. Pforzheimer nicht mehr in ihr Haus zu lassen und auch an keinem anderen Ort mit ihm zusammenzutreffen, unter Androhung der Landesverweisung laut Inhalt der Verschreibung vom 11. Apr. 1522 (Fr n. Judica). Sie hatte aber trotzdem den Pforzheimer wieder ins Haus gelassen, wo sie beide von ihrem Ehemann überrascht wurden. Beide Männer waren daraufhin in Streit geraten und hatten einander verwundet.