Streitigkeiten und Injuriensache zwischen dem Generalsuperintendenten Michael Havemann und dem Senior und Pastor Mag. Jacob Hackmann in Stade wegen der von Havemann herausgegebenen katechetischen Grundfragen und der Schrift "Liticula inter Cajum et Julium"
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Streitigkeiten und Injuriensache zwischen dem Generalsuperintendenten Michael Havemann und dem Senior und Pastor Mag. Jacob Hackmann in Stade wegen der von Havemann herausgegebenen katechetischen Grundfragen und der Schrift "Liticula inter Cajum et Julium"
Rep. 5a, Nr. 1396
Rep. 5a Fach 112 Nr. 62
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 10 Das Konsistorium und Konsistorialsachen >> 2.2 10 7 Verschiedene Konsistorialsachen
1668-1670
Enthält: - Regierungsprotokolle zur Drucklegung und Verteilung der Havemann'schen katechetischen Grundfragen, mit beigefügtem Gesuch des Pastors Valentin Krauchenberg zu Oldendorf um Aushändigung von Exemplaren für den Schulunterricht (1668, mit Anlage: Verzeichnis der Schulkinder in der Börde Oldendorf) - Kommissionsprotokoll und -schreiben in der Streitsache des Superintendenten Michael Rager zu Verden gegen den Diakon Dietrich Jebe an der Verdener Domkirche wegen beschuldigter Häresie und Blasphemie (1668) - Schrift "Liticula inter Cajum & Julium" von Michael Havemann (1665), gedruckt von Caspar Holwein in Stade 1668 - Gesuch Havemanns wegen Beschuldigung Hackmanns hinsichtlich calvinistischer Strömungen in seinen Grundfragen von 1658 (1668), auch Regierungsprotokoll wegen der Hackmann'schen Vorwürfe gegen die Grundfragen und die "Liticula" (1669) - Gesuch Ragers um Veröffentlichung einer Schrift zur eigenen Verantwortung gegenüber Vorwürfen Havemanns (1669), mit nachfolgendem Regierungsprotokoll und -schreiben, auch Antwortschreiben Ragers an die Regierung (1669) - Unterschiedliche Punkte, die in den Grundfragen und der "Liticula" calvinistisch sind, entworfen von Jacob Hackmann (dt., lat.), mit nachfolgenden Regierungsprotokollen zum weiteren Vorgehen in der Streitsache und Gesuchen Havemanns um Aushändigung der Hackmann'schen Beschuldigungsschriften, auch Schreiben des Tribunals dazu (1669) - Acht Schriftstücke, die Hackmann der Regierung überreichte hinsichtlich seiner Appellationssache gegen den Theologiestudenten und vermeintlichen Quäker Mag. Johannes Fischer aus Lübeck wegen L. Diffamari (1669, mit Verzeichnis), darunter das Endurteil des Tribunals von 1668 sowie Schreiben Hackmanns an die Theologische Fakultät zu Greifswald und deren Gutachten (1666) - Nachricht und Erklärung Havemanns an die Regierung wegen rechtlicher Ausführung der Injuriensache (1669) - Briefwechsel zwischen Regierung und Tribunal wegen Güteversuchs in der Injuriensache (1669) - Schreiben Hackmanns wegen Drucklegung von Schriften durch Havemann in Glückstadt bzw. Hamburg, auch wegen einer von Havemann gegen Hackmann in Rostock eingeholten Belehrung, mit nachfolgenden Regierungsprotokollen und Antworten Havemanns (1669/1670, mit beigefügter Untersuchung der Belehrung durch Hackmann) - Kommissionserteilung der Regierung wegen gütlichen Vergleichs, auch Berichte der Kommission (1669) - Schreiben Havemanns wegen seiner Verschickung von Belehrungen einzelner Universitäten zwecks Befreiung von den kertzerischen Vorwürfen gegen ihn, auch Antwort Havemanns auf eine Proposition von Regierungsdeputierten in der Sache (1670) - Regierungspatent zum Verbot der Verteilung und des Verkaufs der verbotenen Druckschriften durch Buchhändler (1670)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:124740316:Hackmann, Jacob
Index-Gruppe: frei: GND:124383955:Havemann, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:121683893:Rager, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:124383955:Havemann, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:121683893:Rager, Michael
Havemann, Michael, Generalsuperintendent Hackmann, Jacob, Mag., Senior, Pastor, Stade Krauchenberg, Valentin, Pastor, Oldendorf Rager, Michael, Superintendent, Verden Jebe, Dietrich, Diakon, Domkirche, Verden Holwein, Caspar, Buchdrucker, Stade Fischer, Johannes, Mag., Theologiestudent, Lübeck
Oldendorf, Börde, Schulkinder Verden, Domkirche Greifswald, Theologische Fakulät
Konsistorialakten, Bremen-Verden Pastoren, Streitschriften Streitschriften, Generalsuperintendent u. Pastor Streitigkeiten, Generalsuperintendent u. Pastor Injuriensache, Havemann, Michael, Generalsuperintendent "Liticula inter Cajum et Julium", Schrift, Havemann, Michael, Generalsuperintendent Grundfragen, katechetische, Schrift, Havemann, Michael, Generalsuperintendent Schulunterricht, Bremen-Verden Schulkinder, Oldendorf, Börde Domkirche, Verden Häresie, Vorwurf, Jebe, Dietrich, Diakon, Verden Blasphemie, Vorwurf, Jebe, Dietrich, Diakon, Verden Tribunal, Wismar Quäker, Vorwurf, Fischer, Johannes, Mag., Theologiestudent Theologische Fakulät, Greifswald Druckschriften, verbotene, Verkaufsverbot
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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