Strafsache gegen die Prokuristen Willi Schönbeck und Hans Schüler in Berlin wegen Parodierung von Gebräuchen der katholischen Kirche in einer Artikelserie "Kutte und Krummstab" der "Welt am Abend" im Juni und Juli 1927
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I. HA Rep. 84a, Nr. 52366
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.07 Presse und Agitation >> 04.03.05.06.07.01 Berlin
1927 - 1928
Enthält u. a.:
- Anklage gegen den Redakteur der "Welt am Abend", Alfred Hurtig in Berlin, wegen Beleidigung der katholischen Kirche, März 1928
- "Welt am Abend" vom 23. März 1928 mit dem Artikel "Gotteslästerungsanklage gegen die "Welt am Abend"
- Artikel aus der "Welt am Abend", April 1928
- Beschlagnahme der Broschüre "Kutte und Krummstab", März 1928
- Anklage gegen Schönbeck und Schüler wegen Beleidigung der katholischen Kirche, o. D., 1928
- Urteil des Schöffengerichts Berlin-Mitte, Sept. 1928.
- Anklage gegen den Redakteur der "Welt am Abend", Alfred Hurtig in Berlin, wegen Beleidigung der katholischen Kirche, März 1928
- "Welt am Abend" vom 23. März 1928 mit dem Artikel "Gotteslästerungsanklage gegen die "Welt am Abend"
- Artikel aus der "Welt am Abend", April 1928
- Beschlagnahme der Broschüre "Kutte und Krummstab", März 1928
- Anklage gegen Schönbeck und Schüler wegen Beleidigung der katholischen Kirche, o. D., 1928
- Urteil des Schöffengerichts Berlin-Mitte, Sept. 1928.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.07 Presse und Agitation (Gliederung)
- 04.03.05.06.07.01 Berlin (Gliederung)