Bittgesuche und Hilfsmaßnahmen nach dem großen Stadtbrand am 12. Juni 1680
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Rep. 29, Nr. 1034
01.03.20. Allgemeine Verwaltung der Stadt Stralsun Allgemeine Verwaltung der Stadt Stralsund
Allgemeine Verwaltung der Stadt Stralsund >> 04. 01.03.20.04. Gesuche, Klagen und Gerichte >> 04.01. 01.03.20.04.01. Gesuche und Eingaben
1679 - 1682
Aufrufe zur Spende von Leinen zum Verbinden der bei dem Brand verunglückten Personen und zur Beseitigung der Trümmer von den Wegen.- Gesuche des Rates und der Hundertmänner an den schwedischen König um Hilfe.- Mitteilung des Rates der Stadt Hamburg über das bei ihnen für Stralsund gesammelte Geld.- Gesuche Stralsunder Bürger an den schwedischen König um materielle Unterstützung und Erlaß von Steuern.- Gesuch der Stralsunder Bürger um Genehmigung zur Durchführung des Vogelschießens.- Gesuch von 77 Brandgeschädigten um Erlaß der halben Haus- und Kopfsteuer und um Befreiung von Servicen und Einquartierung auf fünf Jahre.- Gesuch der Herbergierers Theodor Müßeel um Unterstützung für den Wiederaufbau seiner Herberge "Goldener Stern" in der Langenstraße.- Verzeichnis der ausgebenen Unterstützungsgelder zum Bau von 19 Häusern und 21 Buden im Jahre 1681.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ