Klage auf Zahlung von 75 Maltern Zehntkorns zu Odenkirchen (Stadt Mönchengladbach-Rheydt), die Johann Friedrich von der Leyen dem Gymnasium Laurentianum zu Köln für den Unterhalt und die Erziehung der dortigen Alumnen vermacht hatte. Michael von der Leyen, der Urgroßvater der Kläger, hatte der Katharina von Rollingen, Witwe des Damian von Palant, 7502 Franken lothringischer Währung im Jahre 1572 und 1852 Franken im Jahre 1573 geliehen. Hattard von Palant, Sohn der Katharina von Rollingen, verschrieb daher dem Johann Friedrich von der Leyen die obige Rente. Freiherr von Frentz hat als Herr von Odenkirchen die Rentenzahlungen eingestellt.
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Klage auf Zahlung von 75 Maltern Zehntkorns zu Odenkirchen (Stadt Mönchengladbach-Rheydt), die Johann Friedrich von der Leyen dem Gymnasium Laurentianum zu Köln für den Unterhalt und die Erziehung der dortigen Alumnen vermacht hatte. Michael von der Leyen, der Urgroßvater der Kläger, hatte der Katharina von Rollingen, Witwe des Damian von Palant, 7502 Franken lothringischer Währung im Jahre 1572 und 1852 Franken im Jahre 1573 geliehen. Hattard von Palant, Sohn der Katharina von Rollingen, verschrieb daher dem Johann Friedrich von der Leyen die obige Rente. Freiherr von Frentz hat als Herr von Odenkirchen die Rentenzahlungen eingestellt.
AA 0627, 3417 - L 424/1565
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 3. Buchstabe L
1667 - 1739 (1572 - 1667)
Enthaeltvermerke: Kläger: Damian Hattard von der Leyen, Dompropst zu Trier, und Damian Emmerich von Orsbeck als Vormünder für die minderjährigen Kinder des verstorbenen Hugo Ernst von der Leyen zu Adendorf (Rhein-Sieg-Kr.) (nach dem RKG: des verstorbenen Michael von der Leyen) Beklagter: Erben des Hattard von Palant: Graf Johann Adolf von Schwarzenberg, Herr zu Hohenlandsberg und Gimborn, Ritter des Goldenen Vlieses, kaiserl. Geheimer Rat und Kämmerer zu Prag, NN von Rollingen zu Dalenbroek (Dahlenbroich) und die Geschwister von Eynatten zu Wiedenau (Kr. Bergheim) mit Namen Obristwachtmeister Wilhelm Leopold von Eynatten, Ferdinand Ernst von Eynatten zu Wiedenau, Gatte der Maria Anna von Gaill (Geill) zu Rondorf, Franz Winand von Eynatten zu Neuerburg bei Maastricht Prokuratoren (Kl.): Lic. Bernhard Henningh 1667 - Subst.: Lic. Franz Eberhard Albrecht Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Hansen [1657] - Dr. Johann Nikolaus Höen 1666 - Subst.: Lic. Johann Hansen - Subst.: Lic. Johann Eichrodt 1667 Prozeßart: Citationis ad videndum exigi debitum et condemnari Instanzen: RKG 1667 - 1739 (1572 - 1667) Beweismittel: Schuldanerkenntnis der Katharina von Rolling(en), Witwe von Palant, von 1572 und 1573 mit detaillierter Schuldenauflistung (Q 2). Beschreibung: 1 cm, 27 Bl., lose; Q 1 - 11. Vgl. RKG 3416 (L 419/1560). Lit.: Ernst von Oidtman, Die Linie der Reichsfreiherren von Eynatten zu Wedenau und eine Grabplatte mit deren sechzehn Ahnenwappen, in: Mitt. der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde Bd. 5 (1926 - 1928) S. 255.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:21 MESZ