Mutter und Konvent des Gotteshauses im Groggenthal zu Ehingen belehnen Johannes Haffner, von Dettingen (Tettingen) gebürtig, gegen 200 fl. Bestandsgeld, genannte jährliche Gülten und gegen das Versprechen, keine Fremden ohne Vorwissen des Gotteshauses und der Stadt Ehingen länger als 2 Nächte zu beherbergen, bestandsweise mit ihrem Gut zu Dettingen, das zuvor sein Vater + [Martin Haffner] innegehabt, bestehend aus: [a] Behausung, Hofreite, Stadel, Schweinestall und Garten, 3 Vtl. 63 Ruten umfassend; [b] 33 J. 3 Vtl. 5 Ruten Äcker und Wiesen. Die Grundstücke sind durch Flurbezeichnungen näher beschrieben und durch folgende Anlieger: Matheis und Michel Bausenhart, Hans (Johann) Jacob Bayer, Joseph Bettenmann, Bartle Blochings Witwe, Jacob Düzinger, Jerg Eberle von Altbierlingen, Jerg Gall, Georg Gelle von Heufelden, Johannes Häusler, Jacob Haug von Berg, Joseph Hölle, Jerg Hueber, Jerg Jähle, Jacob und Johannes Keller, Thomas Khöm, Caspar Knab von Stetten, Jacob und Jerg Kopp, Jerg und Hans Jerg Kreitle, Georg Mauz, Joseph Perstel, Carl Reyser von Stetten, Simon Rieger, Michael Ruepp, Jerg Settele, Ferdinand Steinhammer, Johannes Weckherle, Mathies Weckherles Witwe, Baltus Werz.
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Mutter und Konvent des Gotteshauses im Groggenthal zu Ehingen belehnen Johannes Haffner, von Dettingen (Tettingen) gebürtig, gegen 200 fl. Bestandsgeld, genannte jährliche Gülten und gegen das Versprechen, keine Fremden ohne Vorwissen des Gotteshauses und der Stadt Ehingen länger als 2 Nächte zu beherbergen, bestandsweise mit ihrem Gut zu Dettingen, das zuvor sein Vater + [Martin Haffner] innegehabt, bestehend aus: [a] Behausung, Hofreite, Stadel, Schweinestall und Garten, 3 Vtl. 63 Ruten umfassend; [b] 33 J. 3 Vtl. 5 Ruten Äcker und Wiesen. Die Grundstücke sind durch Flurbezeichnungen näher beschrieben und durch folgende Anlieger: Matheis und Michel Bausenhart, Hans (Johann) Jacob Bayer, Joseph Bettenmann, Bartle Blochings Witwe, Jacob Düzinger, Jerg Eberle von Altbierlingen, Jerg Gall, Georg Gelle von Heufelden, Johannes Häusler, Jacob Haug von Berg, Joseph Hölle, Jerg Hueber, Jerg Jähle, Jacob und Johannes Keller, Thomas Khöm, Caspar Knab von Stetten, Jacob und Jerg Kopp, Jerg und Hans Jerg Kreitle, Georg Mauz, Joseph Perstel, Carl Reyser von Stetten, Simon Rieger, Michael Ruepp, Jerg Settele, Ferdinand Steinhammer, Johannes Weckherle, Mathies Weckherles Witwe, Baltus Werz.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 224 Bd. 81 (Urbarium II), T. II., S. 132-138}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 b Sammlung Ehingen (Donau)
Sammlung Ehingen (Donau) >> Urkunden
1733 Januar 31
Urkunden
Siegler: die Aussteller mit dem S. des Gotteshauses
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungsart: Abschrift
Bausenhart, Matheus
Bausenhart, Michael
Bayer, Johann Jakob
Bettenmann, Joseph
Bloching, Bartle
Düzinger, Jacob
Eberle, Jerg
Gall, Jerg
Gelle, Georg
Haffner, Johannes
Haffner, Martin
Haug, Jacob
Häusler, Johannes
Hölle, Joseph
Hueber, Jerg
Jähle, Jerg
Keller, Jacob
Keller, Johannes
Khöm, Thomas
Knab, Caspar
Kopp, Jacob
Kopp, Jerg
Kreitle, Hans Jerg
Kreitle, Jerg
Mauz, Georg
Perstel, Joseph
Reyser, Carl
Rieger, Simon
Ruepp, Michael
Settele, Jerg
Steinhammer, Ferdinand
Weckherle, Johannes
Weckherle, Matheis
Werz, Baltus
Altbierlingen : Ehingen (Donau) UL
Berg : Ehingen (Donau) UL
Dettingen : Ehingen (Donau) UL
Ehingen (Donau) UL; Kloster
Groggental = Ehingen (Donau) UL; Kloster
Heufelden : Ehingen (Donau) UL
Stetten : Kirchen, Ehingen (Donau) UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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