Zukunftskommission Wirtschaft 2000
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931031/111
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Juni
22. Juni 1993
Die Zukunftskommission Wirtschaft 2000 hatte den Auftrag, zentrale Fragen zur Erhaltung und zum Ausbau der Spitzenposition der baden-württembergischen Wirtschaft zu analysieren und Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Nun stellten die zwei Kommissionsvorsitzenden Berthold Leibinger und Konrad Seitz erste Ergebnisse vor. LEIBINGER: Die gegenwärtige Krise läßt sich mit Konjunkturproblemen allein nicht erklären. Baden- Württemberg hat als Produktionsstandort an Qualität verloren. Die industrielle Produktion wird künftig mit immer weniger Personal erfolgen müssen. Die Automatisierung schreitet immer mehr voran. Der Export baden-württembergischer Produkte ist zu einseitig auf Europa konzentriert. TEUFEL: Es geht nun darum, Baden-Württembergs Position im Standortwettbewerb zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu verbessern. Die hohen Produktionskosten im Land müssen gesenkt werden. Die Chancen von Zukunftstechnologien müssen stärker genutzt werden.
0:04:40; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Handel: Export
Wirtschaft; Zukunftskommission Wirtschaft 2000
Zukunft: Zukunftskommission Wirtschaft 2000
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ