Die Frau Priorin Hilbergh Freitagh, die Subpriorin Anna Freseken, die Kellnerin Elsge Vogts und die Konventsjungfern zu Oelinghausen (Oelinckhusen) verkaufen dem Andrees Mengen, Dechant der Münsterkirche zu Soest (Sost), eine Rente von zwölf Talern, die zu 26 Soester Schillingen zu rechnen sind. Die Rente ist aus ihrem Hof zu Weslarn (Weßleren), den Johan Heinemans meierweise unterhat, und aus ihren zur Vogtei in und um Soest gehörenden bzw. in der Soester Boerde liegenden Gütern jährlich zu Ostern zu entrichten. Die Rente kann jährlich zu Ostern bzw. bis acht Tage danach mit halbjähriger Kündigung mit 200 Talern abgelöst werden, den Taler zu 26 Schillingen gerechnet. Ankündigung des Konventssiegels ad causas. Da das Kloster zu dieser Zeit keinen Propst hat, Siegelbitte an Henrich Schluter, weltlicher Richter zu Soest. Zeugen: Meister Wilhelm Haverkamp, Vogt der von Oelinghausen, und Johan Velheringk, beide Bürger zu Soest. Gegeben und geschehen 1583 März 27 (uff midtwochen vur Paschen) [nach altem Stil].

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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