Vertragsunterlagen P - Sch
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21057 Bruckner-Verlag GmbH, Leipzig, Nr. 006 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
21057 Bruckner-Verlag GmbH, Leipzig
21057 Bruckner-Verlag GmbH, Leipzig >> 1 Geschäftsführung
1934 - 1948
Enthält u. a.: Verträge über den Kauf von Aufführungsmaterial durch Konzertveranstalter und durch den Rundfunk (Städtebundtheater Parchim bis Mecklenburgischer Landeskirchenchor Schwerin, darunter auch SS-Führungshauptamt Berlin-Lichterfelde).- Vergleich zwischen der Österreichischen Nationalbibliothek, Werner Reinhart und der Fa. Oscar Brandstetter mit dem Dr. Benno Filser-Verlag vom April 1935 (Abschrift).- Verlagsvertrag mit Ernst Fritz Schmid (Herausgabe einer Reihe "Ausgewählte Werke von Joseph Haydn", 1937, nicht zum Abschluss gekommen), Justus Schmidt (Broschüre über Wilhering, 1944), Maurits Schoemaker ("Brueghel-Suite. Symphonischer Satz für großes Orchester", 1941) und Heinz Schubert ("Konzert für Klavier und Orchester", 1943).- Verlagsverträge mit Helmut Schultz (u. a. Herausgabe der Orchestersätze Scherzo und Finale aus dem musikalischen Nachlass von Hugo Wolf, 1940).- Planungen zur Herausgabe des Hugo-Wolf-Nachlasses.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:31 MEZ