Zwischen den Untertanen des Grafen Karl zu Hohenzollern und dem den Gotteshaus Habsthal angehörigen Flecken Rosna einerseits und den Bürgermeister und Rat der Stadt Mengen niedergerichtlichen Untertanen zu Granheim (1) andererseits ist Streit über Trieb und Tratt, Wun und Weide entstanden. Mit Einwilligung des Grafen kommt es zu einem Vergleich, wobei auch Marksteine gesetzt werden. Flurnamen: an der Khölen zu Wegkhofen, das stainin Marckh am Brynnleacker, Rosnaer Ösch, Haag, in der oberen Teilen am Widumsgut des Pfarrers zu Mengen, Granheimer Ösch, Ennat (?), Habsthaler Holz, Frid(t)haag, am Ried(t), in der unteren Teilen, Schanderen, Granheimer Riedtäcker, Prüelgraben. Zugegen waren beide Bürgermeister Jos Jung und Christoph Selwenreich, der Stadtschreiber Wilhelm Weyh, die beiden Spitalpfleger Michael Wild und Johann Sayler, der Baumeister zu Mengen Christoph Manhardt sowie die beiden Meier zu Granheim Sebastian Schletstatt und Lorenz Sautter einerseits, der hohenzollerischer Forstknecht zu Levertsweiler Hans Frelich, der Hofmeister des Gotteshauses Habsthal Ezechiel Schütz, der Ämmann Jakob Lang, die beiden Dorfpfleger zu Rosna Kaspar Gasser und Anthony Wahlraff andererseits. Beide Parteien versprechen, den Vertrag zu halten. Es werden zwei Urkunden - für jede Partei eine - ausgefertigt (1) Granheim, Gemeinde Mengen, Kreis Saulgau