Reinhard, Graf zu Wilnaw und Propst zu Holzkirchen, gestattet dem Linhart Herkoff zu Kembach (Kempach) als dessen Lehensherr die Ablösung einer Gült von 3 Simri Hafer, welche das Kloster Bronnbach (Brunbach) jährlich an ihn vor einem Wehr bei Dietenhan (Thytenhenn) zu entrichten hatte, wogegen seiner dem Kloster Holzkirchen einen Weinberg im Kembacher (Kempacher) Berg lehenhaftig gemacht habe.
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Reinhard, Graf zu Wilnaw und Propst zu Holzkirchen, gestattet dem Linhart Herkoff zu Kembach (Kempach) als dessen Lehensherr die Ablösung einer Gült von 3 Simri Hafer, welche das Kloster Bronnbach (Brunbach) jährlich an ihn vor einem Wehr bei Dietenhan (Thytenhenn) zu entrichten hatte, wogegen seiner dem Kloster Holzkirchen einen Weinberg im Kembacher (Kempacher) Berg lehenhaftig gemacht habe.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1446 März 21
A 1050
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 3. 1400-1449
1446 März 21 ("Geben nach Crist gebort virtzehenhundert dar nach ine deme sess und virtzigesten jare off sant Benedicts tag des heilgen apts")
Urkunden
Siegler: Reinhard, Graf zu Wilnaw und Propst zu Holzkirchen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Auf der Rückseite: "Dyttenhan"
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Auf der Rückseite: "Dyttenhan"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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