Balthasar von Hellu hatte Güter und Einkünfte in Veitshöchheim, die von dem Kloster St. Stephan in Würzburg zu Lehen rühren, an Ulrich Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn verkauft. Der inzwischen verstorbene Abt Michael [Bernhart] hatte dem Käufer diese Güter und Einkünfte danach verliehen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass in der über den Verkauf ausgestellten Urkunde die verkauften Güter und Einkünfte nicht vollständig erfasst worden sind. Daher hat der neue Abt Kilian [Lantz] Beschwerde eingelegt. Der Käufer hat aber eine Entschädigung des Klosters für die ihm durch den Fehler entgangenen Einkünfte abgelehnt. Daher hat sich nun Balthasar von Hellu mit dem Abt dahingehend geeinigt, dass er dem Kloster für seine entstandenen Schäden eine bestimmte Geldsumme bezahlen wird, wodurch alle weitergehenden Ansprüche abgegolten sein sollen. Von dem Verkauf betroffen waren außerdem Güter und Einkünfte der Pfarrkirche in Veitshöchheim. Auch hierbei sind bei der Aufzählung der einzelnen Güter Fehler aufgetreten. Daher hat Balthasar von Hellu auch die Ansprüche der Pfarrkirche Veitshöchheim mit einer Geldsumme abgelöst. So alles beschehen am tag der apostel Simonis vnd Juda 1581. Auf der Plica findet sich ein auf den 3. November 1581 datierter Nachtrag über weitere bei dem Verkauf nicht aufgeführte Einkünfte des Klosters. Auch diese hat Balthasar von Hellu mit einer Geldsumme abgelöst. Aussteller: Kloster St. Stephan und Balthasar von Hellu. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg
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