Georg Hans von und zu Reifenberg und Alberta von Reifenberg, geb. zu Braunsberg und Burgbrohl ('Burgkbruell'), Eheleute, verkaufen Magdalene von Irmtraut, Äbtissin, und den Konventsjungfern des Klosters und Gotteshauses Gnadenthal für 400 Gulden Räderwährung zu je 24 Albus, welche diese ihnen bezahlt haben, ihren von den Eltern ererbten Anteil am Zehnten zu Eufingen in der Grafschaft Diez, der Eigen und kein Lehen ist. Sie entsagen allen Rechten daran und verpflichten sich, die Käufer schadlos zu halten, wie in der Grafschaft Diez rechtsüblich. - Siegel und Unterschrift des Ausstellers und Siegel des Gerichts Eufingen, das Schultheißen und Schöffen ankündigen.
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Georg Hans von und zu Reifenberg und Alberta von Reifenberg, geb. zu Braunsberg und Burgbrohl ('Burgkbruell'), Eheleute, verkaufen Magdalene von Irmtraut, Äbtissin, und den Konventsjungfern des Klosters und Gotteshauses Gnadenthal für 400 Gulden Räderwährung zu je 24 Albus, welche diese ihnen bezahlt haben, ihren von den Eltern ererbten Anteil am Zehnten zu Eufingen in der Grafschaft Diez, der Eigen und kein Lehen ist. Sie entsagen allen Rechten daran und verpflichten sich, die Käufer schadlos zu halten, wie in der Grafschaft Diez rechtsüblich. - Siegel und Unterschrift des Ausstellers und Siegel des Gerichts Eufingen, das Schultheißen und Schöffen ankündigen.
28, U 199
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1551-1600
1595 November 21
Ausfertigung, Pergament W 28,199 mit Unterschrift des Ausstellers links unter der Plika und mit beiden Siegeln: 1. Durchmesser 3,2 cm, im Siegelfeld ein gelehnter Tartschenschild fünfmal schräg geteilt, darüber ein Spangenhelm mit aufgelöster Helmdecke und Helmzier (ein Flug mit drei Schrägbalken), Umschrift undeutlich. 2. Undeutlich geprägtes Gerichtssiegel von Dauborn. - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,220
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen und g. uff Martini des heiligen bischoffs tagk (alten Stils) 1595
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 1216
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ