Mainz, 1602.08.12. (Richter Adam Ebersheim). Der B. und Bierbrauer Johann Winter hat in der Eheberedung mit seiner jetzigen Frau seinen Kindern aus voriger Ehe wegen zu hoher Schätzung seines Vermögens ein zu großes Voraus bestimmt, das deshalb in Verhandlung vom 23.8.1601 auf 400 fl. herabgesetzt worden ist. Er verkauft nunmehr seiner Mutter Anna Winter, Frau Johann Hellen d.Ae., das Haus zum Daniel, in der Augustinergasse, zwischen dem Spanheimer Hof und Hans Wagner, Schuster, zinst 5 Pfund h Liebfrauen, 10 ß h in den Arnsberger Hof. Kaufpreis: 1350 fl., davon bleiben 400 fl. als Versicherung der Kinder voriger Ehe stehen; für den Rest gibt die Mutter ihm: 1) 3 V. Weingarten vor der Gaupforte, zwischen Philipp Schaaden und einem Weingarten von St. Agnes; 1 1/2 V. Weingarten nächst der Gaupforte neben der Ww. des D. Philipp Wolf v. Rosenbach; - beide Stücke für 500 fl. angeschlagen; 3) 350 fl. bar. Z.: Die Vormünder der Kinder (Konrad Welleman und Hans Sch[ad]), und Peter Martini, Bierbrauer, für Hans Winters Frau.

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