Kauf-, Erb- und Eheverträge, Auszüge aus dem Grundsteuerkataster, Mietverträge, Darlehensbedingungen und Tilgungsplan über das Anwesen Moltkestr. 11
Vollständigen Titel anzeigen
E 4/168 Nr. 1
E 4/168 Hausarchiv Moltkestr. 11
Hausarchiv Moltkestr. 11
1892 - 1958
Enthält:1) Ehe- und Erbvertrag für die Seifenfabrikantenehegatten Johann Gottlieb u. Katharina Fleischmann, d.d. 1. Feb. 1892 (2 St.)2) Kaufvetrag für das Haus Moltkestr. 11 für die Seifenfabrikantenehegatten Johann Gottlieb Fleischmann u. Ehefrau Katharina, d.d. 12. Juni 19023) Mietverträge 1904, 1907, 1908, 1909, 1913, 1914, 1917 für Wohnungen in der Arndtstr. 18 und 21 sowie Moltkestr. 11: Vermieter: Fleischmann, Mieter: Herr. u. Frau Heene, Wilhelm Löw, Christian Hellmuth, Herr. u. Frau Jakob Wingert, Fräulein Elise Roth u. Helene Roth, Konrad Dorn, Georg Seyschab u. Babette Seyschab, Herr u. Frau Alfons Österreicher, Herr. u. Frau M. Philipp, Eugen Haller4) 1 Rechnung für Fleischmann5) 2 Auszüge aus dem Grundsteuerkataster6) Darlehensbedingungen u. Tilgungsplan für 30.000 Mark der Eheleute Fleischmann von 1. Juli 1914 bis 1. April 19597) Hypothekurkunde für die Eheleute Fleischmann, 28. Jan. 19148) Zeugnis über die Fortsetzung der Gütergemeinschaft für die Kaufmannswitwe Katharina Fleischmann, nach dem am 4.Jan.1926 erfolgten Todesfall ihres Ehemanns Johann Gottlieb Fleischmann9) Klage der Vermieterinnen Mary Kost (Margarethe Kost) u. Auguste Fleischmann, beide wohnhaft Moltkestr. 11, gegen den Mieter Friedrich Schmidt in der Amdtstr. 21 wegen fälliger Miete u. Entscheidung des Gerichts Nürnberg, d.d. 4. Sep. 193610) Mietvertrag der Vermieterin Katharina Fleischmann über die Wohnung in der Arndtstr. 21, Mieter: Christian Frosch u. Frau Marie Frosch, 1. Jan. 193411) Änderung der Zahlungsbedingungen für die Hypothek auf dem Haus Moltkestr. 11, für die Eheleute Julius Kost u. dessen Ehefrau Margaretha Kost geb. Fleischmann, d.d. 17. März 193812) Auseinandersetzungsvertrag für die Schwestern Margarethe Kost geb. Fleischmann, Ehefrau des Julius Kost, Kaufmann in Oberstdorf, Allgäu, u. Auguste Fleischmann, ledig in Nürnberg Moltkestr. 11., d.d. 4. Aug. 1958.
Umfang/Beschreibung: 1 Fasz.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/168 - Moltkestr. 11
Dorn, Konrad
Fleischmann, Auguste
Fleischmann, Johann Gottlieb
Fleischmann, Katharina
Fleischmann, Margaretha
Frosch, Christian
Frosch, Marie
Heene, N
Heene, N (Frau)
Hellmuth, Christian
Kost, Julius
Kost, Margarethe
Löw, Wilhelm
Österreicher, Alfons
Österreicher, N (Frau)
Philipp, M.
Philipp, N (Frau) Haller, Eugen
Roth, Elise
Roth, Helene
Schmidt, Friedrich
Seyschab, Babette
Seyschab, Georg
Wingert, Jakob
Wingert, N (Frau)
Allgäu
Arndtstr. 18
Arndtstr. 21
Moltkestr. 11
Oberstdorf
Kaufvertrag
Erbvertrag
Ehevertrag
Grundsteuerkataster
Mietvertrag
Darlehensbedingungen
Tilgungsplan
Seifenfabrikant
Wohnungen
Vermieter
Rechnung
Hypothekurkunde
Gütergemeinschaft
Todesfall
Mieter
Hypothek
Auseinandersetzungsvertrag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ