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Die Brüder Balthasar Forstmeister, Ritter, und Kaspar (Caspar)
Forstmeister tragen Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihre
Wiesen, sechsein...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1471-1480
1477 Februar 22
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... uff sanct Petters tag ad kathedra genannt anno Domini millesimo quadringentesimo septuagesimoseptimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Balthasar Forstmeister, Ritter, und Kaspar (Caspar) Forstmeister tragen Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihre Wiesen, sechseinhalb Morgen an zwei Orten bei Rothenbergen (Rodenberg) im Gericht Gründau (Grindawe) als Mannlehen auf. Im Gegenzug erhält Ludwig von Bünau fünf Morgen, gelegen bei Gelnhausen (Geylnhusen), bei den drei Morgen des Johann (Henne) Oertten und dem Weideland der Deutschherren (thutzenheren ficher ... wesen) an der Kinzig in Richtung Rothenbergen; dazu eineinhalb Morgen, zur einen Seite an der Kinzig, zur anderen Seite am Land des Johann (Henne) Scheffer aus Mittelgründau angrenzend. Die von ihnen aufgelassenen Güter waren Eigengüter, die bisher ihr verstorbener Vater und dann ihre Mutter besessen haben. Die übertragenen Wiesen haben einen Wert von 100 Gulden; die Güter können durch Bezahlung ausgelöst werden. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 439, S. 113
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.