Vor dem Würzburger Offizial erscheinen Propst Wolfram zu Triefenstein und der Kustos Gotfridus als Vertreter des Konvents einerseits und Elisabeth Witwe des Edlen Gottfrid von Hohenlohe andererseits und wählen in ihrem Streit um die Kapelle in Grünau (Grunach) und ihre Pertinentien den Dekan Eberh[ardus] von Riedern (de Ryedern) und die Kanoniker Heinricus de Reinstein senior und Rudolf von Wertheim von der ecclesia Herbipolensis zu Schiedsrichtern mit unbeschränkter Vollmacht, erklären ihren Spruch für bindend und verabreden für jegliche Einwendung dagegen eine Buße von 100 Pfund h und den daraus erwachsenden Unkosten.
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Vor dem Würzburger Offizial erscheinen Propst Wolfram zu Triefenstein und der Kustos Gotfridus als Vertreter des Konvents einerseits und Elisabeth Witwe des Edlen Gottfrid von Hohenlohe andererseits und wählen in ihrem Streit um die Kapelle in Grünau (Grunach) und ihre Pertinentien den Dekan Eberh[ardus] von Riedern (de Ryedern) und die Kanoniker Heinricus de Reinstein senior und Rudolf von Wertheim von der ecclesia Herbipolensis zu Schiedsrichtern mit unbeschränkter Vollmacht, erklären ihren Spruch für bindend und verabreden für jegliche Einwendung dagegen eine Buße von 100 Pfund h und den daraus erwachsenden Unkosten.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 18 Lade XXV Nr. 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 18 Kartause Grünau (Lade XXV-XXVI)
Kartause Grünau (Lade XXV-XXVI) >> 1. 1216-1350
1328 November 23 (in die beati Clementis anno domini M CCC XX VIII)
Urkunden
Siegler: Würzburger Offizial; Propst Wolfram zu Triefenstein; Konvent des Klosters; Elisabeth von Hohenlohe
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Von 4 Siegeln 2 gut erhalten, 1 verletzt, 1 abgefallen
Druck: Vgl. Aschbach, WUB Nr. LXXV
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Von 4 Siegeln 2 gut erhalten, 1 verletzt, 1 abgefallen
Druck: Vgl. Aschbach, WUB Nr. LXXV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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