Erbengemeinschaft Euler, Grundstücke in Flingern
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4-6-9 Otto Euler, Privates III, 4-6-9-5.0000
4-6-9 Otto Euler, Privates III Otto Euler, Privates III
Otto Euler, Privates III
1888-1899
Enthält: 4-6-9-5.0001: Notizzettel "Max Euler- Grundstücke an Flurstraße" (undat.); 4-6-9-5.0002: Zettel mit Notizen über Zahlungen an seine Schwägerin Ottilie Euler, als Vormünderin ihrer Kinder (undat.); 4-6-9-5.0003: Rechnungsauszug für Ottilie Euler (2.1.1888); 4-6-9-5.0004: Notizzettel "Max Euler" (undat.); 4-6-9-5.0005: Notizzettel mit Rechenbeispielen (undat.); 4-6-9-5.0006 - 5.0007: Schlußnote für das Konto bei Bankier Johannes Scherbel (26.5.1989; 29.5.1889), Entwürfe von Kaufverträgen über den Verkauf von von Joseph Euler erworbenen Grundstücken (undat.); 4-6-9-5.0008: Quittung, Max Euler bescheinigt von seiner Großmutter Antonie Euler, geb. Blin, Geld erhalten zu haben (1.1.1890); 4-6-9-5.0009: Notizzettel "1/8 Gutes Flingern mit Nebenhaus- Verkauf an Max" (undat.); 4-6-9-5.0010: Vollmachtserklärung von Max Euler für Otto Euler und Hermann von Wätjen (15.5.1892); 4-6-9-5.0011 - 5.0015: Briefe von Max Euler an Otto Euler. Themen sind Geldüberweisungen und Verkaufsakte (6.1.1893-30.1.1893); 4-6-9-5.0016: Durchschlag eines Schreibens von Otto Euler an Walbröhl. Euler fragt an, ob Walbröhl diverse Kaufunterlagen inzwischen eingegangen sind (12.1.1893); 4-6-9-5.0017 - 5.0018: Durchschläge von Briefen von Otto Euler an seine Schwägerin Ottilie Euler. Otto zeigt an, daß er Teile des Grundstücks in Flingern von Max und Sophie gekauft hat (26.1.1893); 4-6-9-5.0019 - 5.0020: Durchschläge von Briefen von Otto Euler an seinen Neffen Max Euler. Otto fragt Max, ob er bereit sei, Wertpapiere als Kaufpreis anzunehmen (18.1.1893; 27.1.1893); 4-6-9-5.0021: Zwei Briefdurchschläge von Briefen von Otto Euler an den Bankier Scherbel. Euler gibt Anweisungen für Überweisungen an Max und erbittet die Regulierung eines Irrtums bei der Wertpapierabrechnung (29.1.1893); 4-6-9-5.0022: Notizzettel (undat.); 4-6-9-5.0023: Kostenrechnung der königlichen Gerichtskasse in der Grundbuchsache Euler gegen Gemeinschaft (20.2.1893); 4-6-9-5.0024: Quittung, Sophie bestätigt Kaufpreis für den Verkauf eines Grundstücks an von Wätjen erhalten zu haben (16.7.1895); 4-6-9-5.0025 - 5.0036: Briefkonvolut von Briefen von Max Euler an seinen Onkel Otto Euler. Da Max große Geldschwierigkeiten hat, bittet er Otto um Erlaubnis für Grundstücksverkäufe aus der Erbgemeinschaft (27.6.1896-24.2.1899); 4-6-9-5.0037 - 5.0038: Durchschläge von Briefen von Otto an Max. Otto zeigt an, sich um Grundstücksverkäufe zu bemühen (2.11.1896, 3.12.1896); 4-6-9-5.0039: Brief von Ottilie an Otto Euler. Ottilie bedauert von ihrem Sohn als Mitverantwortliche für seine finanzielle Misere genannt worden zu sein (6.2.1899); 4-6-9-5.0040: Entwurf einer Bestätigung von Max Euler die Gütergemeinschaft nicht weiter zu behelligen. Außerdem kündigt er den Austritt aus derselben an (16.12.1896), Notizartiger Entwurf der Bestätigung (undat.); 4-6-9-5.0041: Entwurf eines Kaufvertrags zwischen Max Euler und Clara von Wätjen (undat.); 4-6-9-5.0042: Zettel mit Notizen über Verkäufe von Max (undat.); 4-6-9-5.0043; Brief von Ottilie Euler an Otto Euler. Ottilie bittet Otto den Kaufpreis nicht direkt an Max auszubezahlen, da sie befürchtet, er könne das Geld nicht für die Tilgung seiner Schulden, sondern für andere Dinge ausgeben (25.2.1899); 4-6-9-5.0044: Notariatsurkunde über den Kaufakt zwischen Max Euler und Clara von Wätjen, geb. Vautier (2.3.1899), Entwurf des Kaufvertrags (undat.), Benachrichtigungsschreiben des Grundbuchamtes über Eintragsänderungen im Grundbuch (21.1.1899; 30.3.1899); 4-6-9-5.0045: Aufstellung von Zahlungen an Ottilie und ihre Kinder (undat.); 4-6-9-5.0046: Abschrift einer Erklärung von Max Euler. Er gibt an, Zahlungen für seine Großmutter in Höhe von 10 000 geleistet zu haben. Gleichzeitig nennt er die Höhe seiner Schulden (28.1.1900); 4-6-9-5.0047: Brief von Hermann von Wätjen an Otto Euler. Von Wätjen reicht eine Auflistung der von ihm für Max getätigten Schuldtilgungen ein (31.1.1900); 4-6-9-5.0048 - 5.0050: Briefe und Karten von Ottilie an Otto Euler. Eine Entmündigung von Max wird angesprochen. Ottilie bittet Otto sich als Vormund bestellen zu lassen (1.2.1900-10.2.1900); 4-6-9-5.0051: Notizzettel "Beantwortung des Entmündigungsantrages" (undat.); 4-6-9-5.0052: Stellungnahme Ottos zu den Behauptungen von Max, er habe seiner Großmutter, die Mangel litt, Geld für ihren Lebensunterhalt geliehen (undat.); 4-6-9-5.0053: Entwurf über das Bestehen der Gütergemeinschaft bis Mitte Oktober 1901 (undat.); 4-6-9-5.0054: Notizzettel; 4-6-9-5.0055 - 5.0059: Notizzettel mit Rechenbeispielen (undat.).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ