"Sub anno [...] millesimo quingentesimo duodecimo, indictione quintadecimo, pontificatus [...] Julii [...] pape secundi anno eius nono, die vero lune quarta mensis Octobris, hora meridii duodecima", vor Notar und Zeugen, macht Herr Balwin, früherer Pleban in "Florsscappeln", Mainzer Diözese, sein Testament. Er bestellt zu Testamentsvollstreckern die Priester Johannes Baltenstein, Pastor in "Denssberg", Simon den Frühmessner in "Cappeln", und den Laien Johannes Striniator von Ulmet ("Vlmont"), Mainzer Diözese. Dem Mainzer Erzbischof bestimmt er ein Viertel ("ferto") Silber für den Schutz der Testamentsvollstreckung. Seinen Erben vermacht er seine bewegliche und unbewegliche Habe und setzt an Legaten aus: Seinen Erben 20 fl., dem Kapitel in Kusel ("Cusseln") 10 fl., der Kirche in "Kanclien" (?) 10 fl. (hier soll er beerdigt werden), an St. Remigiusberg 4 fl., daselbst auch ein Missale, der Kirche in "Cappeln" 10 fl. (davon sollen die Testamentarier an jedem Samstag eine Messe ("de sancta cruce") lesen lassen). Geschehen "in villa Cappeln", Mainzer Diözese, im Pfarrhaus. Zeugen: Johannes Meck, Pleban in "Cappeln", Johannes Welchwiller, Pleban in Altenglan, Johannes Hurstein, Frühmessner in "Denssberg", Priester der Mainzer Diözese. Signet und Unterschrift des Notars Johannes Mora, Klerikers der Mainzer Diözese.

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