Bezirksamt Freiburg (Vorprovenienzen) (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 355
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Vorprovenienzen südbadischer Behörden vor 1806 >> Bezirksämter
(1409-) 16. Jahrhundert - 1806 (-1881)
Überlieferungsgeschichte
Ablieferungen des Bezirksamts Freiburg 1888-1939. Im Rahmen des Beständeausgleichs 1991 Abgabe der Akten mit Laufzeitschwerpunkt nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg. 2007 Neuverpackung der verbliebenen Vorprovenienzen, Neunummerierung und Konversion der Titelaufnahmen aus den alten Einlieferungsverzeichnissen in ScopeArchiv
Inhalt und Bewertung
Generalia, Orte A-Z
Überlieferungsgeschichte: Der vorderösterreichische Breisgau wurde als Besitz der Landstände zwar 1745-1759 von einem eigenen Oberamt, danach bis zum Übergang der vorderösterreichischen Herrschaft an Modena (1803) bzw. Baden (1805) jedoch direkt von Regierung und Kammer in Freiburg verwaltet. Unter den Akten, die das badische Bezirksamt Freiburg von seinen Vorgängerbehörden übernommen und zwischen 1888 und 1939 an das Generallandesarchiv abgegeben hatte, finden sich aber nur ca. 30 Einheiten, die eindeutig der Provenienz Regierung und Kammer zuzuweisen sind. Der Großteil setzt sich vermutlich aus Akten des landständischen Konsess sowie der zahlreichen Lokalbehörden zusammen, die z.T. auch von den adligen Grundherrschaften im Breisgau gebildet wurden. Die genauere Untersuchung der Provenienzen und der Überlieferungsgeschichte steht noch aus. Im Rahmen des Beständeausgleichs zwischen Generallandesarchiv Karlsruhe und Staatsarchiv Freiburg 1991 kamen die Akten mit Laufzeit-Schwerpunkt nach 1806 nach Freiburg. 2007 wurden die auf 12 Zugänge verteilten Restakten aus der Zeit vor 1806 in den Grundbestand 355 zusammengefasst, neu verpackt und durchnummeriert.
Inhalt: Die Ordnung des Bestands entspricht wie bei allen badischen Bezirksämtern dem Rubrikenplan von Fackler (1904), freilich immer wieder durchbrochen von älteren Rubriken aus der Brauer'schen badischen Rubrikenordnung von 1801. Die Titelaufnahmen der alten Einlieferungsverzeichnisse wurden im Rahmen eines Konversionsprojekts handgeschriebener Findmittel fast unverändert in ScopeArchiv eingegeben; nur Ortsnamen wurden weitgehend normalisiert, um Online-Recherchen zu ermöglichen. Karlsruhe, im Mai 2007 Konrad Krimm
Ablieferungen des Bezirksamts Freiburg 1888-1939. Im Rahmen des Beständeausgleichs 1991 Abgabe der Akten mit Laufzeitschwerpunkt nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg. 2007 Neuverpackung der verbliebenen Vorprovenienzen, Neunummerierung und Konversion der Titelaufnahmen aus den alten Einlieferungsverzeichnissen in ScopeArchiv
Inhalt und Bewertung
Generalia, Orte A-Z
Überlieferungsgeschichte: Der vorderösterreichische Breisgau wurde als Besitz der Landstände zwar 1745-1759 von einem eigenen Oberamt, danach bis zum Übergang der vorderösterreichischen Herrschaft an Modena (1803) bzw. Baden (1805) jedoch direkt von Regierung und Kammer in Freiburg verwaltet. Unter den Akten, die das badische Bezirksamt Freiburg von seinen Vorgängerbehörden übernommen und zwischen 1888 und 1939 an das Generallandesarchiv abgegeben hatte, finden sich aber nur ca. 30 Einheiten, die eindeutig der Provenienz Regierung und Kammer zuzuweisen sind. Der Großteil setzt sich vermutlich aus Akten des landständischen Konsess sowie der zahlreichen Lokalbehörden zusammen, die z.T. auch von den adligen Grundherrschaften im Breisgau gebildet wurden. Die genauere Untersuchung der Provenienzen und der Überlieferungsgeschichte steht noch aus. Im Rahmen des Beständeausgleichs zwischen Generallandesarchiv Karlsruhe und Staatsarchiv Freiburg 1991 kamen die Akten mit Laufzeit-Schwerpunkt nach 1806 nach Freiburg. 2007 wurden die auf 12 Zugänge verteilten Restakten aus der Zeit vor 1806 in den Grundbestand 355 zusammengefasst, neu verpackt und durchnummeriert.
Inhalt: Die Ordnung des Bestands entspricht wie bei allen badischen Bezirksämtern dem Rubrikenplan von Fackler (1904), freilich immer wieder durchbrochen von älteren Rubriken aus der Brauer'schen badischen Rubrikenordnung von 1801. Die Titelaufnahmen der alten Einlieferungsverzeichnisse wurden im Rahmen eines Konversionsprojekts handgeschriebener Findmittel fast unverändert in ScopeArchiv eingegeben; nur Ortsnamen wurden weitgehend normalisiert, um Online-Recherchen zu ermöglichen. Karlsruhe, im Mai 2007 Konrad Krimm
617 Akten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
Hierarchie
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