C Rep. 124-01 Organisationsstab "750 Jahre Berlin" (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
C Rep. 124-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.1 Magistratsverwaltungen
Vorwort: C Rep. 124-01 Organisationsstab "750 Jahre Berlin"
1. Behördengeschichte
In Durchführung des Beschlusses des Politbüros des ZK der SED vom 22. Januar 1985 und des Beschlusses des Ministerrates der DDR vom 14. Februar 1985 über die "Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung des 750. Jahrestages von Berlin" standen alle Aktivitäten der Berliner Verwaltung unter der Leitung des Oberbürgermeisters Erhard Krack. Er leitete die Arbeitsgruppe "750 Jahre Berlin", in der die Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Stadträte, aber auch die Sekretäre der Bezirksleitung Berlin der SED, Vertreter anderer Massenorganisationen und weitere staatliche Behörden mitwirkten.
Auf Beschluss des Magistrats vom 10. Januar 1986 wurde für die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung des Jubiläums mit Wirkung vom 1. Februar 1986 ein Arbeitsstab gebildet, der dem Ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters unterstand. Am 20. Februar 1986 wurde Siegfried Schmidt als Leiter des Arbeitsstabes "750 Jahre Berlin" eingesetzt.
Am 17. November 1986 beriet der Magistrat erneut "Maßnahmen zur Leitung der Vorbereitung und Durchführung des Programms zum 750. Jahrestag von Berlin" und setzte einen Organisationsstab ein. Dieser war ebenfalls dem Ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters unterstellt. Zum Leiter des Organisationsstabes wurde Wolfgang Spitzner berufen. Sitz des Organisationsstabes war das Berliner Rathaus in Berlin-Mitte.
Ihm unterstanden sowohl die Haushaltsstelle als auch die Bereiche "Planung, Kontrolle, Information" (mit Quartierkommission), "Festumzug", "Historischer Markt", "Wasserfest", "Kultur" (mit Besetzungsbüro), "Internationale Veranstaltungen" und die Arbeitsgruppen "Materiell-technische Sicherstellung" (mit Standortkommission) und "Sicherheit". Seinem Stellvertreter waren die Veranstaltungskoordinierung, das Gästebüro und das Pressebüro zugeordnet.
Zu den Aufgaben des Organisationsstabes gehörte auch die Organisation der Hauptveranstaltungen des Jubiläums, wie des Internationalen Treffens der Bürgermeister und der Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung von Berlin.
Die einzelnen Bereiche des Organisationsstabes wurden unter Verantwortung des amtierenden Leiters des Organisationsstabes, Peter Garlipp, in der Zeit von Oktober 1987 bis März 1988 aufgelöst.
2. Bestandsinformation
Die Akten wurden vom Organisationsstab in den Jahren 1987 bis 1989 an das Stadtarchiv Berlin abgegeben. Insgesamt erfolgten 23 Einzelabgaben der verschiedenen Arbeitsplatzregistraturen. Das Archivgut umfasst den Zeitraum 1984-1987.
Eine erste Erschließung im Jahre 1990 erfasste das Archivgut in einer Findkartei, die im Jahre 2010 die Grundlage für die Retrokonversion in die Archivdatenbank Augias 8.1 und für dieses Findbuch bot. Dabei sind zeitgenössische Begriffe und Aktentitel übernommen worden.
Der Bestand hat einen Umfang von 12,6 lfm (357 Nrn.), wobei neben der herkömmlichen Aktenüberlieferung auch zahlreiche Fotos und Fotoalben, Tonbänder, Schallplatten, grafische Darstellungen, Druckschriften, Plakate und Werbematerialien überliefert sind.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 124-01, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
In zahlreichen anderen Archivbeständen der Tektonikgruppen B und C finden sich für den Zeitraum um 1987 Archivalien zum Stadtjubiläum Berlins; hier kann eine Volltextrecherche in der Archivdatenbank zu zahlreichen Fundstellen führen.
Folgende Bestände können dabei hervorgehoben werden:
B Rep. 150 Organisationsbüro B 750
C Rep. 100-01 Volksvertretung Groß-Berlin/Stadtverordnetenversammlung
C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats (Magistratsbeschlüsse)
Berlin, November 2010 Heike Schroll
1. Behördengeschichte
In Durchführung des Beschlusses des Politbüros des ZK der SED vom 22. Januar 1985 und des Beschlusses des Ministerrates der DDR vom 14. Februar 1985 über die "Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung des 750. Jahrestages von Berlin" standen alle Aktivitäten der Berliner Verwaltung unter der Leitung des Oberbürgermeisters Erhard Krack. Er leitete die Arbeitsgruppe "750 Jahre Berlin", in der die Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Stadträte, aber auch die Sekretäre der Bezirksleitung Berlin der SED, Vertreter anderer Massenorganisationen und weitere staatliche Behörden mitwirkten.
Auf Beschluss des Magistrats vom 10. Januar 1986 wurde für die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung des Jubiläums mit Wirkung vom 1. Februar 1986 ein Arbeitsstab gebildet, der dem Ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters unterstand. Am 20. Februar 1986 wurde Siegfried Schmidt als Leiter des Arbeitsstabes "750 Jahre Berlin" eingesetzt.
Am 17. November 1986 beriet der Magistrat erneut "Maßnahmen zur Leitung der Vorbereitung und Durchführung des Programms zum 750. Jahrestag von Berlin" und setzte einen Organisationsstab ein. Dieser war ebenfalls dem Ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters unterstellt. Zum Leiter des Organisationsstabes wurde Wolfgang Spitzner berufen. Sitz des Organisationsstabes war das Berliner Rathaus in Berlin-Mitte.
Ihm unterstanden sowohl die Haushaltsstelle als auch die Bereiche "Planung, Kontrolle, Information" (mit Quartierkommission), "Festumzug", "Historischer Markt", "Wasserfest", "Kultur" (mit Besetzungsbüro), "Internationale Veranstaltungen" und die Arbeitsgruppen "Materiell-technische Sicherstellung" (mit Standortkommission) und "Sicherheit". Seinem Stellvertreter waren die Veranstaltungskoordinierung, das Gästebüro und das Pressebüro zugeordnet.
Zu den Aufgaben des Organisationsstabes gehörte auch die Organisation der Hauptveranstaltungen des Jubiläums, wie des Internationalen Treffens der Bürgermeister und der Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung von Berlin.
Die einzelnen Bereiche des Organisationsstabes wurden unter Verantwortung des amtierenden Leiters des Organisationsstabes, Peter Garlipp, in der Zeit von Oktober 1987 bis März 1988 aufgelöst.
2. Bestandsinformation
Die Akten wurden vom Organisationsstab in den Jahren 1987 bis 1989 an das Stadtarchiv Berlin abgegeben. Insgesamt erfolgten 23 Einzelabgaben der verschiedenen Arbeitsplatzregistraturen. Das Archivgut umfasst den Zeitraum 1984-1987.
Eine erste Erschließung im Jahre 1990 erfasste das Archivgut in einer Findkartei, die im Jahre 2010 die Grundlage für die Retrokonversion in die Archivdatenbank Augias 8.1 und für dieses Findbuch bot. Dabei sind zeitgenössische Begriffe und Aktentitel übernommen worden.
Der Bestand hat einen Umfang von 12,6 lfm (357 Nrn.), wobei neben der herkömmlichen Aktenüberlieferung auch zahlreiche Fotos und Fotoalben, Tonbänder, Schallplatten, grafische Darstellungen, Druckschriften, Plakate und Werbematerialien überliefert sind.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 124-01, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
In zahlreichen anderen Archivbeständen der Tektonikgruppen B und C finden sich für den Zeitraum um 1987 Archivalien zum Stadtjubiläum Berlins; hier kann eine Volltextrecherche in der Archivdatenbank zu zahlreichen Fundstellen führen.
Folgende Bestände können dabei hervorgehoben werden:
B Rep. 150 Organisationsbüro B 750
C Rep. 100-01 Volksvertretung Groß-Berlin/Stadtverordnetenversammlung
C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats (Magistratsbeschlüsse)
Berlin, November 2010 Heike Schroll
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ