Bernhard Haffner, Untertan der Herrschaft Dischingen [Oberdischingen/Alb-Donau-Kreis] in Ringingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] auf dem Hochsträß ("Hochgesträß"), verkauft den Richtern und Ratsherren in Ehingen [Alb-Donau-Kreis] Simon Friedrich und Ulrich Blau ("Blaw") als Pflegern der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau in Großallmendingen [Gde. Allmendingen/Alb-Donau-Kreis] einen jährlichen Zins von 5 Gulden. Der Zins gefällt von seiner Selde in Ringingen, die ein Erblehen der Herrschaft Dischingen ist und zu der eine Behausung, ein Baum- und ein Krautgarten gehören. Dieser gefallen davon jährlich 10 Schilling Heller, 1 Henne, 4 Hühner und 120 Eier sowie der übliche Zehnt von dem Baum- und Krautgarten. Ansonsten ist sie frei von Abgaben. Für den Zins haben ihm die Pfleger 100 Gulden bezahlt. Er verpflichtet sich, den Zins jedes Jahr zum festgelegten Termin zu entrichten und setzt dafür den Pflegern als Pfand seine Selde ein und stellt ihnen Lukas ("Laux") Settelin, ehingischer Untertan in Ringingen, als Bürgen. Auch behält er sich das Recht zur Ablösung des Zinses vor.