Watzdorfheim Pethau
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50016 Amtshauptmannschaft Zittau, Nr. 4111 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50016 Amtshauptmannschaft Zittau
50016 Amtshauptmannschaft Zittau >> 13 Medizinalwesen und Gesundheitspflege >> 13.07 Gesundheitsanstalten
1936 - 1945
Enthält u. a.: Niederschrift über die Besichtigung des Krankenhauses am 26. August 1936.- Bericht über den Tod der Patientin Margarete Schlafke, Walddorf (geb.: 27. September 1912 in Hörnitz, gest.: 24. Oktober 1942).- Todesanzeige und Bericht zum Tod nach der Unterbrechung einer Schwangerschaft infolge der Vergewaltigung der Patientin Johanna Hielscher, Seifhennersdorf, ausgewiesen aus Kynau, Kreis Waldenburg, Schlesien (geb.: 11. November 1925, gest.: 23. Januar 1947).- Bericht über den Todesfall der Wöchnerin Ida Böhm, Gräben, Kreis Schweidnitz, zuletzt wohnhaft im Flüchtlingslager "Phänomen" in Zittau (gest.: 28. Oktober 1945).- Todesanzeige und Bericht zm Tod der Schwangeren August Hein, gebürtig aus Weißruthenien, wohnhaft in Bertsdorf (geb.: 25. Mai 1925, gest.: 8. April 1947).- Bericht über den Tod nach Kaiserschnitt der Elsa Reichelt, Zittau (geb.: 1905, gest.: 9. März 1939).- Bericht über den Todesfall nach Entbindung von Zwillingen der Martha Schneider, Olbersdorf (gest.: 23. April 1939).- Bericht über den Tod nach Operation der Gebärenden Isolde Hartmann (geb.: 1901, gest.: 17. Juni 1939) [Hinweis auf geistige Behinderung].- Bericht über den Tod der Marie Kieneck geb. Kother, Großschönau nach der Geburt eines toten Mädchens (geb.: 1900, gest.: 28. Oktober 1939).- Bericht zum Tod der Wöchnerin Laura Dohnt, Reichenau (gest.: 20. März 1939).- Meldung eines Todesfalles an Sepsis nach Fehlgeburt der Irena Makuzowna, polnische Landarbeiterin, Leuba (geb.: 24. März 1922, gest.: 6. Oktober 1940).- Anzeige des Todesfalls der Wöchnerin Klara Röttig geb. Walde, Seifhennersdorf (geb.: 22. Mai 1905, gest: 31. Januar 1941).- Anzeige des Todesfalles der Wöchnerin Margarete Gasteiger geb. Bayer, Zittau (geb.: 21. Juli 1903, gest.: 18. November 1941).- Anzeige des Todesfalles des Kindes Ingeburg Gnoth, gebürtig aus Hamburg, wohnhaft in Dittelsdorf (geb.: 4. Januar 1941, gest.: 16. April 1941).- Anzeige des Todes der Wöchnerinnen Elsa Israel, Neusalza-Spremberg (geb. 1. September 1901, gest.: 11. Juli 1941) und Martha Pfalz, Oberseifersdorf (geb.: 29. Oktober 1905, gest.: 5. Februar 1942).- Untersuchung zum Tod der Irma Neumann, Niederoderwitz (geb.: 22. Juni 1914, gest.: 24. Juni 1942) nach Geburt eines schwer geschädigten Kindes (geb.: 20. Juni 1942, gest.: 24. Juni 1942).- Anzeige des Todes nach Kaiserschnitten Marie Kraatz, Hainewalde (geb.: 31. Oktober 1903, gest.: 15. März 1943), Anna Kahlert, Bertsdorf (geb.: 14. Juli 1906, gest.: 9. Mai 1943).- Bericht zum Tod nach Entbindung eines toten Kindes der Margarete Fiedler, Zittau (geb.: 1900, gest.: 8. Februar 1944).- Meldung des Todesfalls der Wöchnerin Anna Heppner, evakuiert aus Königsberg, wohnhaft in Leuba (gest.: 9. Januar 1945).- Anzeige des Todes nach Entbindung eines toten Kindes der Hilda Anders, Niederoderwitz (gest.: 16. Januar 1945).
Amtshauptmannschaft Zittau
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:22 MEZ
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