Mainz, 1620.05.31. (Richter Hettisch). Georg Seifried Pistor, Dompropstei-Amtmann, und die B. und Handelsmänner Hieronymus Cornely und Philipp Faust für sich und ihre Frauen, sodann als Vormünder der Gebrüder Wilhelm und Stoffel Albrech, nachgelassener Kinder Christoph Albrechs d.Ae., verkaufen dem Korbmacher Matthes Becker ein zinsfreies Haus auf dem Tiermarkt neben Peter Backes Ww. und Hans Ebersheim, B. und Mitter. Kaufpreis: 380 fl., davon 100 fl. auf Jakobi als Angift, 200 fl. zu bezahlen oder zu verpensionieren dem Amtmann des Stifts zu St. Paul in Worms, Rest (80 fl.) auf Jakobi, spätestens Martini 1621. Z.: Peter Klugk, Korbmacher, und Michael Bauer. Zustimmung des Kämmerers (Anton Waltbott v. Bassenheim, Domsänger).
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Mainz, 1620.05.31. (Richter Hettisch). Georg Seifried Pistor, Dompropstei-Amtmann, und die B. und Handelsmänner Hieronymus Cornely und Philipp Faust für sich und ihre Frauen, sodann als Vormünder der Gebrüder Wilhelm und Stoffel Albrech, nachgelassener Kinder Christoph Albrechs d.Ae., verkaufen dem Korbmacher Matthes Becker ein zinsfreies Haus auf dem Tiermarkt neben Peter Backes Ww. und Hans Ebersheim, B. und Mitter. Kaufpreis: 380 fl., davon 100 fl. auf Jakobi als Angift, 200 fl. zu bezahlen oder zu verpensionieren dem Amtmann des Stifts zu St. Paul in Worms, Rest (80 fl.) auf Jakobi, spätestens Martini 1621. Z.: Peter Klugk, Korbmacher, und Michael Bauer. Zustimmung des Kämmerers (Anton Waltbott v. Bassenheim, Domsänger).
U / 1620 Mai 31 (in 5 / 25)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
31.05.1620
Stadtgericht Mainz
In 5 / 25, fol. 350 v.
Urkunden
Auch in 005 / 0026, fol. 184 r.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ