Groß Schwansee - Gutshaus
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N20-0091
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Bild 1: September 2002 Bild 2: September 2002 Bild 3: September 2002 Bild 4: September 2002
Enthält: - Gutshaus Groß Schwansee (4 km nordöstlich von Kalkhorst) Dreigeschossiger, 11-achsiger verputzter Ziegelbau mit Walmdach auf Granitfundament. In beiden Fronten spitz übergiebelte 3-achsigen Mittelrisalite. Im Giebeldreieck das Wappen der Familie von Both (Segelboot mit Krone) und darunter ein Chronogramm von 1745. Im lateinischen Text sind Zahlen hervorgehoben, die das Baujahr anzeigen. Es heißt: "FAVENTE IEHOVA EREKTI FAVEAT DOMINUS IEHOVA CUSTOS EREKTI"; d.h. "Ich habe zur Huldigung Jehovas dieses Haus errichtet. Es war gnädig der Herr Jehova der aufrechte Beschützer." Die Risalite und Gebäudeecken haben eine Putzquaderung. Vom Gutshaus führt eine Allee direkt zu Ostseeküste (500m). Im Umfeld die umgebaute Remise und der Park. Im 14. Jahrhundert Lehen der Familie von Both, dann 1780 der Grafen von Brockdorff zugehörig; mehrmaliger Besitzerwechsel. 1848 Gottlieb von Haeseler, 1850 der Hamburger Bankier von Schröder, der es von Familie Diederichs bis 1945 verwalten ließ. Danach LPG und Schule. Fast 10 Jahre leer stand. Dann Familie Dornier. 2002 Neueröffnung als Tagungshotel nach umfangreicher Sanierung durch die neuen Eigentümer, die Familie Dornier Einbezogen wurden auch der Park und die 300m lange Allee zur nahen Ostseeküste. - Bild 1: Vorderansicht Schloss. - Bild 2: Giebeldreieck. - Bild 3: ehemaliger Reitstall. - Bild 4: Hotelzimmer nach Sanierung 2002.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
Format: Bild 1-2
Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1-2
Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ