Erbvergleich zwischen Ernst Immig und der Stadt Freudenberg über das Vermögen der Dorothea Rosbach Johann Ernst Immig und seine Ehefrau Ursula Rosbach zu Freudenberg, die sich in der Nähe von Worms niederlassen wollen und ihre Güter in Freudenberg "versilbert und verkäuflich abgegeben" haben, verpflichten sich gegenüber der Stadt Freudenberg, den Erbteil ihrer seit 20 Jahren verschollenen Base Dorothea Rosbach nach deren Rückkunft in Neuhausen bei Worms auszubezahlen.
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Erbvergleich zwischen Ernst Immig und der Stadt Freudenberg über das Vermögen der Dorothea Rosbach Johann Ernst Immig und seine Ehefrau Ursula Rosbach zu Freudenberg, die sich in der Nähe von Worms niederlassen wollen und ihre Güter in Freudenberg "versilbert und verkäuflich abgegeben" haben, verpflichten sich gegenüber der Stadt Freudenberg, den Erbteil ihrer seit 20 Jahren verschollenen Base Dorothea Rosbach nach deren Rückkunft in Neuhausen bei Worms auszubezahlen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 363
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1701 Januar 25
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Johann Ernst Immig, Ehemann von Ursula Rosbach; Ursula Rosbach zu Freudenberg, Ehefrau von Johann Ernst Immig
Empfänger: Stadt Freudenberg; Dorothea Rosbach, Base von von Ursula Rosbach zu Freudenberg, verschollen
Zeugen: Conrad Stapf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: ohne Siegel
Empfänger: Stadt Freudenberg; Dorothea Rosbach, Base von von Ursula Rosbach zu Freudenberg, verschollen
Zeugen: Conrad Stapf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: ohne Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ