Vor dem Notar Johann Meessen erklärt Matthaeus Matthaei, Pfarrer zu Körrenzig, auf Anstehen des Kapitels von Adalbert zu Aachen, dass das letztere aus den Pastoratsgefällen an ersterem Ort, insbesondere aus dem Zehnten zu Rurich von jeher und noch jetzt 14 Malter Roggen und 14 1/2 Malter Gerste jährliche Rente kraft der zu Gunsten des Kapitels erfolgten Inkorporation beziehe und dass die Steuern von dieser Rente sowohl bezüglich der geistlich-adligen Steuern als bezüglich der kirchlichen Subsidion in die Pfarreinkünfte einbegriffen und daher vom zeitigen Pfarrer getragen worden und demgemäß auch bei gegenwärtigen kirchlichen Subsidien zu Lasten des Letzteren gestellt und von denselben zu zahlen seien, vorbehaltlich der ihm gebührenden Entschädigung zum halben Betrag, was bei der diesmaligen Quote des Pfarrers von 31 Florentiner 21 Fettmännchen, 15 Gulden und 37 1/6 Fettmännchen ausmache. "Acta sunt hec Aquisgrani in residentia decanali anno domini incarnatione supra Millesimo septingentesimum et trigesimum quinto, mensis Junii die vicesima secunda"

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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