Prozess beim Reichskammergericht zu Speyer in Sachen Wilhelm und Wolf Christoph von Pappenheim als Kläger contra Georg Ludwig Freiherr von Seinsheim d.J., dessen Sohn Johann Erkinger und deren Konsorten als des Hans von Lichtenstein zum Stein, brandenburgischen Amtmanns zu Crailsheim, verschriebene Bürgen und Beklagte, citationis, 8.000 fl. Kapital betreffend, welche Wolf zu Pappenheim, Reichserbmarschall, besagtem Hans von Lichtenstein geliehen hat, introduziert durch Pappenheim 1595 und bis 1614 fortgesetzt, wiewohl Seinsheim 1592 seine Rate von 628 1/2 fl. erlegt hat
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Prozess beim Reichskammergericht zu Speyer in Sachen Wilhelm und Wolf Christoph von Pappenheim als Kläger contra Georg Ludwig Freiherr von Seinsheim d.J., dessen Sohn Johann Erkinger und deren Konsorten als des Hans von Lichtenstein zum Stein, brandenburgischen Amtmanns zu Crailsheim, verschriebene Bürgen und Beklagte, citationis, 8.000 fl. Kapital betreffend, welche Wolf zu Pappenheim, Reichserbmarschall, besagtem Hans von Lichtenstein geliehen hat, introduziert durch Pappenheim 1595 und bis 1614 fortgesetzt, wiewohl Seinsheim 1592 seine Rate von 628 1/2 fl. erlegt hat
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv 375/8
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Rep. 321.6) >> V. Aktiv- und Passiv-Schulden >> 5.77.-78. Bürgschaften des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.J.
1591 - 1605
Hinweis: Urkunde entnommen zu Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 1327
Seinsheimer Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. V.77.8
Seinsheim, Georg Ludwig (d.J.) Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (+1599)
Lichtenstein zum Stein, Johann von
Pappenheim, Wolfgang Christoph von
Pappenheim, Wilhelm von
Pappenheim, Wolfgang von
Seinsheim, Johann Erkinger Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (+1619)
Crailsheim (Lkr. Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg), Amt
Brandenburg-Ansbach, Markgraftum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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- 5.77.-78. Bürgschaften des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.J. (Gliederung)